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- Online-Handbuch - Herausgeber: Martin R. Textor |
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| Aus: Martin R. Textor (Red.): Vernetzung von Kindertageseinrichtungen mit psychosozialen Diensten. Zwischenbericht. München: Staatsinstitut für Frühpädagogik 1999, S. 6-10
Vernetzung von Kindertageseinrichtungen mit psychosozialen Diensten - eine Einführung Martin R. Textor
In den letzten Jahrzehnten erfolgten eine Expansion und Ausdifferenzierung von Jugendhilfeeinrichtungen und anderen psychosozialen Diensten, die für Familien relevant sind (Textor 1998). Auch vergrößerte sich die Zahl von Selbsthilfegruppen und -organisationen. Zugleich entstanden viele neue Arbeitsformen für den Umgang mit Klient/innen und ihren Problemen (Textor 1988). Das entstandene System ganz verschiedener Hilfsangebote und Akteure ist sowohl für potentielle Klient/innen als auch für Fachleute wie Psycholog/innen, Sozialpädagog/innen und Erzieher/innen unüberschaubar geworden. Hinzu kommt, daß sich vielfach die Tätigkeitsfelder von Institutionen überschneiden, ihre Angebote miteinander konkurrieren und selbst psychosoziale Dienste gleichen Namens unterschiedlich arbeiten. Diese Situation ist aus fachlichen Gesichtspunkten (z.B. Kindeswohl, Interesse der Klient/innen) kaum noch zu verantworten. So gibt es erste Versuche, der Problematik abzuhelfen: Zum einen werden beispielsweise Beratungsführer für Hilfesuchende erstellt oder Bürgerbüros als zentrale Anlaufstellen eingerichtet. Zum anderen wird versucht, Jugendhilfeeinrichtungen und andere psychosoziale Dienste miteinander zu vernetzen, so daß die Mitarbeiter/innen wissen, was die Kolleg/innen in anderen Institutionen für Aufgaben haben und welche (sozial-/heil-)pädagogischen, psychologischen oder sonstigen Arbeitsformen sie einsetzen (vgl. Bergold/Filsinger 1993; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 1997). Auf diese Weise soll auch sichergestellt werden, daß Hilfesuchende direkt an die richtige Stelle vermittelt werden. Für Vernetzungsaktivitäten gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Gründe bzw. Ziele: die aus der Lebenswelt- und Gemeinwesenorientierung der sozialen Arbeit resultierende Notwendigkeit einer umfassenden Sichtweise (Verknüpfung verschiedener Perspektiven), die Komplexität der Notlagen vieler Klient/innen mit der Folge der Indikation verschiedener Maßnahmen durch mehrere psychosoziale Dienste, das Bestreben nach wechselseitiger Ergänzung der Tätigkeit verschiedener Organisationen, das Erzielen von Synergieeffekten, die ressortübergreifende soziale Planung, der Wunsch Betroffener nach Partizipation und Mitbestimmung, die Schaffung strategischer Bündnisse in einer Zeit abnehmender Bedeutung von Jugendhilfe- und Familienpolitik sowie immer knapper werdender Mittel, das Streben nach Einmischung in andere Politikbereiche im Sinne des § 1 Abs. 3 Nr. 4 SGB VIII, die effizientere Mittelverwendung, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, die Sicherstellung eines Qualitätsstandards u.v.a.m. (vgl. Langnickel 1997). All dies bedingt die Notwendigkeit einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen und psychosozialen Diensten, zwischen freien und öffentlichen Trägern. Inzwischen gibt es vielerorts psychosoziale Arbeitskreise, Stadtteilkonferenzen und andere Arbeitsgemeinschaften, die der Vernetzung von Jugendhilfeeinrichtungen und anderen psychosozialen Diensten dienen. Jedoch sind Kindertagesstätten nur selten vertreten, wozu sicherlich ihr "Zwittercharakter" beiträgt - sie sind sowohl Teil des Bildungswesens (Elementarbereich) als auch des Jugendhilfesystems (§§ 22 ff. SGB VIII). Die mangelnde Einbindung von Kindertagesstätten in Vernetzungsaktivitäten bzw. Jugendhilfenetzwerke ist aus mehreren Gründen unverständlich:
Diese Aussagen verdeutlichen, daß eine intensivere Zusammenarbeit von sozialen Diensten und Kindertageseinrichtungen von großem Vorteil für Familien und (Klein-) Kinder ist. Beispielsweise profitieren "Problemkinder" von einer frühzeitigen Intervention, da ansonsten ihre Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsrückstände die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes behindern und negative Folgen für soziale Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen haben würden (Mayr 1998b). So haben Längsschnittstudien gezeigt, daß die weitaus meisten Kinder - ohne Intervention - verhaltensauffällig bleiben und später oft kriminell werden oder Drogen mißbrauchen. Durch sie wurde aber auch nachgewiesen, "daß frühe Förderungs- und Präventionsprogramme in der Lage sind, die Wirkungsketten zwischen frühkindlichen Störungen und späteren Problematiken effektiv zu durchbrechen" (Mayr 1997a, S. 152). Alle für die Jugendhilfe und den Sozialbereich Verantwortlichen sollten sich deshalb für die Vernetzung von Kindertageseinrichtungen mit psychosozialen Diensten einsetzen. Eine besondere Verantwortung kommt hier laut dem Kinder- und Jugendhilfegesetz den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe zu, insbesondere den Jugendämtern. Dies läßt sich z.B. aus den §§ 79 (Gesamtverantwortung der Träger der öffentlichen Jugendhilfe) und 81 SGB VIII (Zusammenarbeit der Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit Schulen, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Polizei, der Justizvollzugsbehörden usw.) folgern. Relevant ist auch § 78 SGB VIII: "Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen die Bildung von Arbeitsgemeinschaften anstreben, in denen neben ihnen die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe sowie die Träger geförderter Maßnahmen vertreten sind. In den Arbeitsgemeinschaften soll darauf hingewirkt werden, daß die geplanten Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden und sich gegenseitig ergänzen." Außerdem kommen dem Jugendhilfeausschuß (§ 71 SGB VIII) Vernetzungsfunktionen zu. Das in diesem Bericht beschriebene IFP-Projekt "Vernetzung von Kindertageseinrichtungen mit psychosozialen Diensten" berücksichtigt die große Verantwortung öffentlicher Träger der Jugendhilfe für die Einbindung von Kindertagesstätten in das Sozialsystem, indem mit mehr als 30 bayerischen Jugendämtern zusammengearbeitet wird. Vorteile für Kindertageseinrichtungen Jedoch sind auch die Kindertagesstätten selbst für eine bessere Vernetzung mit Jugendämtern, Beratungsstellen und anderen Jugendhilfeeinrichtungen verantwortlich. Deshalb wird im Rahmen des IFP-Projekts "Vernetzung von Kindertageseinrichtungen mit psychosozialen Diensten" mit 18 Kindertagesstätten zusammengearbeitet, um deren Möglichkeiten, Vorgehensweisen und Erfahrungen zu erfassen. Erzieher/innen berichten immer wieder, daß frühkindliche Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen und andere Störungen zunehmen, größer und extremer werden (z.B. "gewalttätige" Kleinkinder). So gaben die von Gleich (1993) befragten 296 Erzieherinnen aus katholischen Kindergärten in Nordrhein-Westfalen ihre Belastung durch Verhaltensauffälligkeiten der betreuten Kinder auf einer dreistufigen Skala mit durchschnittlich 1,4 an, wobei die Zahl "1" für "stark" und "3" für "überhaupt" nicht stand. Dieser Wert von 1,4 erwies sich als der größte Belastungsfaktor - er lag viel höher als z.B. die Mittelwerte zur Belastung durch die Anzahl der zu erziehenden Kinder, durch die Erwartungen des Trägers, durch die Anforderungen der Kinder oder diejenigen der eigenen Familie. Erzieher/innen müssen aber nicht nur mit "Problemkindern" richtig umgehen können, sondern auch mit "Problemfamilien": Sie erfahren häufig von familialen Belastungen wie Trennung und Scheidung, Alleinerzieherschaft, Arbeitslosigkeit, Armut, Versorgung pflegebedürftiger bzw. behinderter Familienmitglieder usw. Erzieher/innen stoßen oft an ihre Grenzen, wenn sie mit verhaltensauffälligen bzw. psychisch gestörten Kindern oder mit Familienproblemen konfrontiert werden. Es fehlen Zeit und Qualifikation für heilpädagogische oder gar therapeutische Maßnahmen, für eine gründliche Diagnostik und längere Beratungsgespräche. Bei noch so viel gutem Willen können die Probleme vieler Kinder oder ihrer Familien seitens des Kindergartens nicht gelöst werden. Hinzu kommt, daß die Eltern vielfach nicht zu motivieren sind, von sich aus aktiv zu werden und ihr Verhalten zu ändern oder Beratungsangebote zu nutzen. So stellte z.B. Mayr (1997a) bei einer Befragung von rund 250 Erzieher/innen fest: "Fast 60% der befragten Gruppenleiterinnen haben grundsätzlich Zweifel, ob Kinder mit Entwicklungsstörungen in der Regeleinrichtung ausreichend gefördert werden können und sind der Ansicht, daß diese Kinder in sonderpädagogischen Einrichtungen besser aufgehoben sind" (S. 154). So ist es nicht verwunderlich, daß in Bayern die Anzahl der Kinder, die in Schulvorbereitenden Einrichtungen betreut werden, von 1983 bis 1994 von rund 4.600 auf 8.600 anstieg, also um fast 90% (Mayr 1998a, S. 97). Diese Einstellung und die daraus resultierende Entwicklung ist sicherlich nicht zu begrüßen. So sollte zum einen versucht werden, Erzieher/innen für den Umgang mit "Problemkindern" und "-familien" besser zu qualifizieren, z.B. durch die Vermittlung von mehr heilpädagogischen Kompetenzen. Ferner ließen sich die Rahmenbedingungen für ihre Arbeit verbessern (z.B. kleinere Gruppen) oder könnte bei vielen "Problemkindern" nach § 5 Abs. 3 3.DVBayKIG eine zusätzliche Fachkraft eingestellt oder die Gruppenstärke abgesenkt werden. Zum anderen muß ihnen verdeutlicht werden, daß es in vielen Fällen darauf ankommt, den betroffenen Kindern bzw. Familien Hilfsmöglichkeiten in Sozialsystem der Bundesrepublik Deutschland zu erschließen sowie selbst mit psychosozialen Diensten zu kooperieren. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist eine gute Einbindung der Kindertagesstätten in das Netzwerk von Jugendhilfeeinrichtungen. Fthenakis und seine Koauthoren (1995a, b) befragten 166 bzw. 196 Kindergartenleiter/innen sowie 318 bzw. 328 Gruppenleiter/innen in Bayern zum Thema "Vernetzung" (es handelte sich um insgesamt vier Befragungen). 51% der Kindergartenleiter/innen und 46% der Gruppenleiter/innen bezeichneten die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen im Umfeld als das derzeit vordringlichste Thema im Kindergartenbereich - es sei wichtiger als beispielsweise das gruppenübergreifende Arbeiten in der Einrichtung, die Auflösung fester Gruppen, die integrative Erziehung behinderter Kinder, die interkulturelle Erziehung, die Öffnung der Einrichtung für Eltern und andere Erwachsene, die pädagogische Mitarbeit von Eltern oder bedarfsgerechte Öffnungszeiten. Eine große Rolle spielt die Vernetzung z.B. in der Zusammenarbeit mit Eltern: 71% der Kindergarten- und 68% der Gruppenleiter/innen bezeichneten es als "sehr wichtig" (sowie 28 bzw. 30% als "wichtig"), Eltern bei Bedarf zu unterstützen, mit anderen Einrichtungen Kontakt aufzunehmen. Erzieher/innen haben also die Notwendigkeit einer Vernetzung mit psychosozialen Diensten erkannt. Fthenakis und Kollegen (1995a, b) ermittelten, daß Kindergartenleiter/innen im Durchschnitt 2,5 Std. ihrer Arbeitszeit pro Woche und Gruppenleiter/innen 0,8 Stunden auf die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (Behörden, Schulen, Erziehungsberatungsstellen, Frühförderung usw.) verwendeten. 57 bzw. 62% der Befragten waren allerdings der Meinung, daß dieser Zeitaufwand zu gering sei. Erzieher/innen werden entlastet, wenn ein verhaltensauffälliges oder entwicklungsverzögertes Kind in der Kindertageseinrichtung oder in den Räumen einer Frühförderstelle, Erziehungsberatungsstelle, Praxis usw. von Psycholog/innen, Heilpädagog/innen, Logopäd/innen, Ergotherapeut/innen oder anderen Spezialisten behandelt wird und dann weniger Probleme macht. Besonders schätzen sie Mobile Dienste, wie sie von einigen der 114 Frühförderstellen in Bayern eingerichtet wurden - die übrigens jedes Jahr mehr als 15.000 Kinder betreuen (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit 1994, S. 54). Beispielsweise ergab eine Befragung von rund 250 Gruppenleiter/innen über den Pädagogisch-Psychologischen Dienst (PPD), daß 70% mit ihm zufrieden oder sehr zufrieden waren - nur 1,2% waren wenig zufrieden. Mehr als die Hälfte der Erzieher/innen fühlte sich durch den PPD oft oder sehr oft entlastet, nur 10% selten (Mayr 1998b, S. 84ff.). Neben Mobilen Diensten von Frühförderstellen gibt es auch solche von Förderschulen, auf die Erzieher/innen zurückgreifen können - im Schuljahr 1996/97 wurden in Bayern mehr als 6.600 Vorschulkinder von Mobilen sonderpädagogischen Diensten betreut (Mayr 1998a, S. 98). Aber auch mit mobilen Dienstleistungen von Erziehungsberatungsstellen wie Elternsprechstunden in der Kindertagesstätte, Elternabenden oder Fallbesprechungen haben Erzieher/innen positive Erfahrungen gemacht (Ötting/Göres/Hofmann 1996; Spindler et al. 1995; Winter 1996). Kommt es bei Einzelbehandlungen zu intensiveren Kontakten zwischen Fachleuten Mobiler Dienste (oder ambulanter Einrichtungen bzw. Praxen) und den Erzieher/innen, so können sich letztere oftmals "nebenbei" neue Fachkenntnisse, heilpädagogische Methoden und therapeutische Techniken aneignen. Die Erzieher/innen qualifizieren sich somit indirekt weiter, da ihnen die erworbenen Kompetenzen auch beim Umgang mit anderen "Problemkindern" helfen dürften. Mayr (1998b) schreibt sogar: "Zentrales Ziel eines therapeutischen Fachdienstes ist die Stärkung des Problemlösevermögens des Kindergartens, d.h. die Erweiterung seines Potentials, mit Problemkindern selbständig besser zu arbeiten" (S. 110). Daneben können sich direkte Weiterqualifizierungsmöglichkeiten ergeben wie allgemeine oder themenzentrierte Beratung durch Mitarbeiter/innen des psychosozialen Dienstes, Fortbildungsveranstaltungen oder Einzel- und Teamsupervision (vgl. Flosdorf 1996). Durch solche Angebote, die in der Regel erst nach einer längeren und guten Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle oder einem anderen Dienst zustandekommen und oft von den Erzieher/innen angeregt werden müssen, werden entweder deren Kenntnisse und Kompetenzen generell erweitert oder fallbezogen in Bezug auf den Umgang mit einem bestimmten Kind. Zu letzterem kommt es auch, wenn der Fachdienst die Erzieherin an der Diagnoseerstellung und Hilfeplanung beteiligt (Fallbesprechung) und/ oder in die Behandlung des Kindes (bzw. Beratung der Familie) einbezieht. Dies setzt das Einverständnis der Eltern voraus. Die genannten Vorteile können natürlich nur auftreten, wenn sowohl Kindertageseinrichtungen als auch psychosoziale Dienste die Notwendigkeit einer Kooperation erkennen, aneinander interessiert und füreinander aufgeschlossen, offen und gesprächsbereit sind. Beide Seiten sollten gleichberechtigt sein und ihr Verhältnis aktiv gestalten können. Beispielsweise ergab eine empirische Untersuchung, daß die Zufriedenheit von Erzieher/innen mit einem Mobilen Dienst (PPD) um so größer war, "je vertrauensvoller die Beziehung auf der persönlichen Ebene ist und je besser die Zusammenarbeit auf der sachlichen Ebene organisiert wird" (Mayr 1997b, S. 162). Ferner sollten Erzieher/innen auf der anderen Seite einen persönlich bekannten Ansprechpartner haben (personale Kontinuität). Ein häufiger Informationsaustausch bzw. kontinuierlicher Kontakt sind unverzichtbar. Das bedeutet natürlich, daß aufgrund des hohen Zeitaufwandes nur bedeutsame Kooperationspartner berücksichtigt werden können. Gliederung des Zwischenberichts (fehlt) Literatur Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit (Hg.): Dritter Bayerischer Landesplan für Menschen mit Behinderung. München: Selbstverlag 1994 Bergold, J.B./Filsinger, D. (Hg.): Vernetzung psychosozialer Dienste. Weinheim, München: Juventa 1993 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Qualitätssicherung durch Zusammenarbeit. Materialien zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe, Heft 10. Bonn: Selbstverlag 1997 Flosdorf, P.: Verbesserung und Erhaltung der beruflichen Kompetenz durch Supervision und andere Formen von Praxisberatung. In: Textor, M.R. (Hg.): Problemkinder? Auffällige Kinder in Kindergarten und Hort. Weinheim, Basel: Beltz 1996, S. 97-106 Fthenakis, W.E./Nagel, B./Strätz, R./ Sturzbecher, D./Eirich, H./Mayr, T.: Neue Konzepte für Kindertageseinrichtungen: eine empirische Studie zur Situations- und Problemdefinition der beteiligten Interessengruppen. Endbericht, Band 2. München: Staatsinstitut für Frühpädagogik 1995a Fthenakis, W.E./Nagel, B./Strätz, R./ Sturzbecher, D./Eirich, H./Mayr, T.: Neue Konzepte für Kindertageseinrichtungen: eine empirische Studie zur Situations- und Problemdefinition der beteiligten Interessengruppen. Endbericht, Band 3, Teil A. München: Staatsinstitut für Frühpädagogik 1995b Gleich, J.M.: Das Problem der Erzieherfluktuation - eine empirische Untersuchung zur Lage der Erzieherin in katholischen Kindergärten und Kindertagesstätten. Köln: Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen 1993 Klann, N./Hahlweg, K.: Erhebung über die Wirksamkeit von Eheberatung. System Familie 1995, 8, S. 66-74 Langnickel, H.: Patentrezept Vernetzung? Zwischen Sparzwängen und Qualitätsansprüchen. In: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Qualitätssicherung durch Zusammenarbeit. Materialien zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe, Heft 10. Bonn: Selbstverlag 1997, S. 7-20 Mayr, T.: Problemkinder im Kindergarten - ein neues Aufgabenfeld für die Frühförderung. Epidemiologische Grundlagen. Frühförderung interdisziplinär 1997a, 16, S. 145-159 Mayr, T.: Heilpädagogischer Fachdienst und Kindergarten - Dimensionen der Zusammenarbeit. Heilpädagogische Forschung 1997b, 23, S. 162-171 Mayr, T.: Problemkinder im Kindergarten - ein neues Aufgabenfeld für die Frühförderung. Teil II: Ansatzpunkte und Perspektiven für die Kooperation. Frühförderung interdisziplinär 1998a, 17, S. 97-115 Mayr, T.: Modellversuch "Pädagogisch-Psychologischer Dienst im Kindergarten". Abschlußbericht. Berichte 5/98. München: Staatsinstitut für Frühpädagogik 1998b Ötting, D./Göres, H.-G./Hofmann, F.: Das Projekt "Kooperation von Erziehungsberatungsstellen und Kindertagesstätten". In: Menne, K./Cremer, H./Hundsalz, A. (Hg.): Jahrbuch der Erziehungsberatung, Band 2. Weinheim, München: Juventa 1996, S. 99-115 Peterander, F./Bailer, J./Henrich, G./Städler, T.: Familiäre Belastungen, Elternverhalten und kindliche Entwicklung. Zeitschrift für Klinische Psychologie 1992, 21, S. 411-424 Spindler, M./Reissberg, B./Ueberschaer, M./Weih, R.: Gemeinsame Praxis der Professionellen. Die Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberatungsstelle und Kindergarten. Theorie und Praxis der Sozialpädagogik 1995, 103, S. 328-329 Statistisches Bundesamt: Statistik der Jugendhilfe, Teil III.3. Einrichtungen und tätige Personen 1994. Wiesbaden: Selbstverlag 1996 Straus, F./Höfer, R./Gmür, W.: Familie und Beratung. Zur Integration professioneller Hilfe in den Familienalltag. Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Klienten. München: Profil 1988 Teuber, M.: Tageseinrichtungen: Problemerzeugende Situationen. In: Textor, M.R. (Hg.): Problemkinder? Auffällige Kinder in Kindergarten und Hort. Weinheim, Basel: Beltz 1996, S. 22-29 Textor, M.R.: Erklärungsmodelle und Behandlungsansätze für Verhaltensstörungen und psychische Probleme: Die Notwendigkeit der Integration. Soziale Arbeit 1988, 37, S. 129-134 Textor, M.R.: Kindergarten - Jugendamt - Familie. Chancen und Probleme der Kooperation. Unsere Jugend 1990, 42, S. 425-428 Textor, M.R.: Forschungsergebnisse. In: Textor, M.R. (Red.): Familienunterstützende Maßnahmen im Kontext des Kindergartens. Abschlußbericht zum Projekt 24/89/1a/MT. München: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit, Familie und Sozialordnung 1992, S. 57-79 Textor, M.R.: Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung. In: Textor, M.R. (Red.): Intensivierung der Elternarbeit. Abschlußbericht zum Modellversuch in der Diözese Passau. München: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit 1997, S. 21-35 Textor, M.R. (Hg.): Hilfen für Familien. Eine Einführung für psychosoziale Berufe. Weinheim, Basel: Beltz 1998 Winter, P.: Familienbezogene Erziehungshilfe von Erziehungsberatern in Kindertagesstätten. In: Textor, M.R. (Hg.): Problemkinder? Auffällige Kinder in Kindergarten und Hort. Weinheim, Basel: Beltz 1996, S. 107-113 |