Informationstechnische Grundbildung in der Kita

Martin R. Textor

 

Im Gegensatz zu Erzieher/innen und anderen Erwachsenen, die in einer analogen Welt aufwuchsen, sind Kleinkinder in eine digitale hineingeboren worden: Sie haben schon als Babys ihre Eltern beim Hantieren mit Digitalkamera, Smartphone, Laptop und Tablet gesehen, haben in ihren ersten Lebensjahren beobachtet, wie aufmerksam und konzentriert Erwachsene mit diesen Geräten umgehen, und haben deshalb schon früh ein Interesse an ihnen gewonnen. Welcher Einjährige hat nicht immer wieder nach dem Handy seiner Eltern gegriffen oder auf ein Touchscreen gepatscht, welche Zweijährige hat nicht öfters eine Tastatur ausprobiert?

Je älter Kleinkinder sind, umso mehr Erfahrungen mit digitalen Medien haben sie in ihren Familien gemacht. Sowohl laut der "miniKIM 2014", einer repräsentativen Befragung von 623 Haupterzieher/innen von Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2015), als auch laut einer repräsentativen Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach (2014), bei der 808 Eltern mit Kindergarten- und Grundschulkindern, 258 Erzieher/innen und 266 Lehrkräfte an Grundschulen befragt wurden, nutzte im Jahr 2014 bereits ein Viertel der Vier- und Fünfjährigen PC, Tablet, Konsole, Smartphone und Internet. Der zweiten Untersuchung zufolge verbrachten 18% der Fünfjährigen mehr als eine Stunde pro Tag mit digitalen Medien bzw. im Internet. Bei 47% war es weniger als eine Stunde.

Während nahezu alle Kleinkinder in ihren Familien tagtäglich Smartphones, PCs, Laptops oder Tablets erleben, macht also nur ein kleiner Teil von ihnen praktische Erfahrungen mit diesen Geräten - vor allem mit Computer-, Konsolen- bzw. Handyspielen und mit kurzen Filmen. Unterhaltung und passiver Konsum stehen somit im Vordergrund.

Kommunikations- und informationstechnische Grundbildung in den Bildungsplänen

Da digitale Medien zur Lebenswelt von Kleinkindern gehören, haben in den letzten 10 Jahren viele der für Kindertagesbetreuung zuständigen Länderministerien die Informations- und Kommunikationstechnik als Teil des Bildungsbereichs "Medienerziehung" in ihren Bildungsplänen aufgenommen. Sie fordern, dass in Kitas vor allem der kreative Umgang mit digitalen Medien gefördert werden soll.

So heißt es z.B. in den "Bildungsgrundsätzen für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen" (Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen/ Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen 2016): "Kinder können auf vielerlei Art und Weise zum kreativen Gebrauch von Medien angeregt werden. Fast nebenbei lernen Kinder dabei die Funktionsweise und den 'Produktcharakter' von Medien kennen und erfahren gleichzeitig, dass man mit Medien auch selbst produktiv sein kann" (S. 128). ... "Kindern wird die Möglichkeit gegeben,

  • den Prozess der 'Aneignung von Welt' unter Einbeziehung von Medien aktiv zu gestalten (kreative Gestaltung und Verwendung von Medien),
  • Medien zur Darstellung eigener Ideen und Themen produktiv zu nutzen (u.a. Trickfilm, Hörspiel, Video), ...
  • die Attraktivität von Medien als pädagogisches Werkzeug zur Wissensaneignung kennenzulernen (Nutzung von Lexikon-Software, Internetrecherche), ...
  • ihren Kindertageseinrichtungs- und Schulalltag medial festzuhalten (Geschichten, Erzählungen der Kinder dokumentieren, digitale Bilder von Kindern oder deren Produkten machen) als Speicher von biografischen Erfahrungen, ..." (S. 130).

Beispielsweise könnten digitale Fotos der Kinder, der Einrichtung und der Familien bearbeitet und ausgestellt, Computer mit altersentsprechenden Spielen und Software genutzt, für Kinder geeignete Seiten im Internet aufgesucht oder gemeinsam mit Eltern und Kindern ein Film gedreht und verschiedene Perspektiven kennengelernt werden (S. 133).

Auch im "Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung" (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen/ Staatsinstitut für Frühpädagogik München 2012) wird der kreative Umgang mit der Informations- und Kommunikationstechnik betont. Hier steht geschrieben: "Mit der Stärkung der Medienkompetenz ist bereits in früher Kindheit zu beginnen. Die pädagogische Befassung mit Medien erstreckt sich prinzipiell auf alle Medien und hat entsprechend dem jeweiligen Entwicklungsstand unterschiedliche Schwerpunkte" (S. 220 f.). Als Beispiele für "Sich mit Medien bzw. IuK bilden (Medien als Mittel der Bildung und der kulturellen Mitgestaltung, als gezielt eingesetzte Lernwerkzeuge)" heißt es dann:

  • "Medienbezogene Fähigkeiten erwerben (z.B. Computerfunktionen nutzen können)
  • Wissen gezielt medienbasiert erweitern (z.B. Lernen mit Computer-Software, Internet als Rechercheinstrument nutzen)
  • Medien als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel nutzen (z.B. Arbeiten mit Kreativ- und Textprogrammen)
  • Medien als Kommunikations- und Interaktionsmittel nutzen (z.B. Interviews durchführen, sich mit anderen über das Internet austauschen)
  • Medien aktiv produzieren (z.B. Bilder-, Fotogeschichten, Hörspiele, einfache Videofilme)" (S. 222).

Nahezu dieselben Aussagen sind im "Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen" zu finden (Hessisches Ministerium für Soziales und Integration/ Hessisches Kultusministerium 2014, S. 69 ff.), an dem das Staatsinstitut für Frühpädagogik München mitgewirkt hatte.

Auch das "Bildungsprogramm für Kindertageseinrichtungen in Sachsen-Anhalt" sieht vor, dass sich Kleinkinder in der Kita mit digitalen Medien befassen: "Computer, Beamer, Aufnahmegeräte oder Overheadprojektor sind Apparate, die Kinder einsetzen, um sich Ideen zu erarbeiten. Es sind aber auch Geräte, die die Präsentation eigener Entdeckungen und Erfindungen ermöglichen und erleichtern. Jedes Kind sollte auf diese zugreifen und sich mit ihrer Nutzung vertraut machen können" (Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt 2013, S. 151). Im nachstehenden Text werden noch relevante Aussagen aus anderen Bildungsplänen zur Informations- und Kommunikationstechnik angeführt.

Widerstände seitens der Erzieher/innen und Eltern überwinden

Allerdings setzen viele Kindertageseinrichtungen diese Empfehlungen noch nicht oder erst ansatzweise um. Das liegt zum einen an Widerständen innerhalb der Teams: Selbst wenn Erzieher/innen privat und beruflich PCs, Laptops, Tablets, Smartphones und Digitalkameras nutzen, weigern sie sich, diese in der pädagogischen Arbeit mit Kindern einzusetzen. So waren laut der Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach (2014) nur 7% der befragten 258 Erzieher/innen der Meinung, dass es vor allem Aufgabe der Kindergärten sei, Kinder mit digitalen Medien vertraut zu machen. Weitere 13% hielten aber zumindest erste Schritte in diese Richtung für sinnvoll. Dementsprechend spielten bei 58% der Erzieher/innen digitale Medien im Kindergarten kaum oder gar keine Rolle und nur für 5% eine (sehr) große. 49% der Fachkräfte nutzten Computer und andere digitale Medien in der Gruppe nie, 37% selten, 11% ab und zu sowie 3% häufig. Wenn dies geschah, dann um Videos oder Bilder zu zeigen (35%), Lernprogramme zu nutzen (19%) oder Kinder eigenständig Spiele spielen zu lassen (8%). Ähnliche Ergebnisse erbrachte die Studie "miniKIM 2014" (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2015), bei der die Haupterzieher/innen berichteten, dass nur 23% der Kinder in der Kita eine Digitalkamera, 13% ein Computer, 7% ein Internetanschluss und 4% ein Tablet zur Verfügung stehen würde.

Zum anderen kommen Widerstände von den Eltern. So hielten laut der Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach (2014) nur 19% der befragten Eltern den Einsatz digitaler Medien im Kindergarten für gut - aber 56% für nicht gut (25% waren unentschieden). Als Nachteile wurde gesehen, dass

  • die Informationsflut die Kindergartenkinder überfordert (74% der Eltern, aber 83% der Erzieher/innen),
  • viele Kinder sowieso schon viel Zeit mit digitalen Medien verbringen und sich deshalb nicht noch im Kindergarten damit beschäftigen müssen (59% der Eltern, aber sogar 75% der Erzieher/innen),
  • die vielen Möglichkeiten, die digitale Medien bieten, von dem ablenken, was man den Kindern eigentlich vermitteln möchte (59% der Eltern und 65% der Erzieher/innen),
  • es schwer ist, einer großen Gruppe etwas am Bildschirm zu erklären (34% der Eltern, aber sogar 51% der Erzieher/innen), und
  • digitale Medien technische Kenntnisse der Erzieher/innen voraussetzen, die viele nicht haben (32% der Eltern und 40% der Erzieher/innen).

Wenn die Vorgaben der Bildungspläne umgesetzt werden sollen, müssten zunächst die Widerstände seitens der Erzieher/innen und Eltern abgebaut werden. Hier könnte man daran anknüpfen, dass eine Minderheit auch positive Aspekte der Nutzung digitaler Medien im Kindergarten sieht: Laut der Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach (2014) gehört zu den Vorteilen, dass Erzieher/innen schneller Zugriff auf Informationen haben (62% der Erzieher/innen, 29% der Eltern), die Kinder schon früh den Umgang mit digitalen Medien lernen (37% der Erzieher/innen, 35% der Eltern), man mit digitalen Medien vieles besser veranschaulichen kann (36% der Erzieher/innen, 26% der Eltern), die Kinder mehr Abwechslung haben (21% der Erzieher/innen, 15% der Eltern), die Kinder sich mit digitalen Medien auch einmal selbständig beschäftigen können (18% der Erzieher/innen, 20% der Eltern), die Vorbereitung auf die Schule besser ist (18% der Erzieher/innen, 26% der Eltern), die Möglichkeiten zur individuellen Förderung besser sind (15% der Erzieher/innen, 17% der Eltern) und die Kreativität der Kinder gefördert wird (8% der Erzieher/innen, 10% der Eltern).

Zur Einführung der informationstechnischen Grundbildung in Kitas

Zunächst müssten sozialpädagogischen Fachkräften die Vorteile des Einsatzes von digitalen Medien in Fortbildungen verdeutlicht werden - vor allem am Beispiel konkreter Aktivitäten und kleiner Projekte. Viele Erzieher/innen müssen erst noch lernen, wie die Kommunikations- und Informationstechnik in der pädagogischen Arbeit sinnvoll genutzt werden kann. So meinten nur 39% der Fachkräfte bei der Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (2014), dass sie einen guten Überblick darüber haben, welche Möglichkeiten digitale Medien im Kindergarten bieten. Da noch 30% der Befragten weniger oder gar nicht gut mit digitalen Medien umgehen können, benötigt ein Drittel der Erzieher/innen auch eine allgemeine Schulung im Umgang mit Tablet, Smartphone, Digitalkamera usw. Bei der Umfrage zeigten jedoch 37% der Befragten überhaupt kein Interesse an Fortbildungen zum Thema digitale Medien. Sie müssten seitens der Arbeitgeber zu deren Besuch verpflichtet werden - schließlich sollte jede Kita die Empfehlungen der Bildungspläne zur kommunikations- und informationstechnische Grundbildung umsetzen. Laut o.g. Umfrage hatten bisher nur 27% der Erzieher/innen eine oder mehrere Fortbildungen besucht; 29% zeigten Interesse an solchen Veranstaltungen.

Erzieher/innen (und Eltern) werden die informationstechnische Grundbildung leichter als notwendig akzeptieren und umsetzen, wenn sie sich bewusst machen, dass es sich um einen (kleinen) Bildungsbereich neben vielen (größeren) handelt. Auch sind weiterhin z.B. das Freispiel, die Fachkraft-Kind-Beziehung und die Interaktion mit anderen Kindern vorrangig. Zudem sollen digitale Medien keinesfalls zur reinen Beschäftigung der Kinder eingesetzt werden, sondern für kreative und künstlerische Aktivitäten, bei der Erforschung der (Lebens-) Welt, bei der Informationssuche bzw. beim Lernen, zur Förderung der Vorstellungskraft, zwecks Kommunikation mit anderen usw. Dies bedeutet: "Medien und Technik müssen in den Alltag sinnvoll integriert werden. Dabei geht es gar nicht darum, einfach Tablets und Smartboards für die Gruppe anzuschaffen. Es geht vielmehr darum herauszufinden, welche Fragen die Kinder beschäftigen und wie diese am besten von den Kindern selbst beantwortet werden können. Der Erwachsene gestaltet dazu die Lernumgebung der Kindergartenkinder..." (Bostelmann/ Fink 2014, S. 7).

Wenn ein Kita-Team digitale Medien in die Arbeit mit Kleinkindern einführen möchte, sollte es sich zunächst im Rahmen der Konzeptionsentwicklung und -fortschreibung auf einen Text einigen, in dem es z.B. Ziele der kommunikations- und informationstechnischen Grundbildung, pädagogische Grundsätze, Methoden und Qualitätskriterien für die eigene Einrichtung festlegt. Hierbei muss es sich bewusst machen, dass die meisten Aktivitäten mit digitalen Medien nur mit älteren Kindern durchgeführt werden können und in der Regel sehr personalintensiv sind. Bei der Planung müssen also die Prinzipien der Differenzierung und Individualisierung berücksichtigt werden; als Nebeneffekt kann mit einer Intensivierung der Erzieher/in-Kind-Beziehung gerechnet werden. Außerdem sollten die Erzieher/innen Regeln zum Umfallschutz und zum Datenschutz erarbeiten, wie sie z.B. von Bostelmann und Fink (2014, S. 96) zusammengestellt wurden.

Ferner muss das Kita-Team überlegen, was noch an Geräten und Apps benötigt wird und wie diese zugänglich gemacht werden sollen. Beispielsweise kaufen einige Kindergärten ein oder zwei Tablets, Digitalkameras usw. für die ganze Einrichtung, andere aber für jede Gruppe. Bei manchen Kitas müssen Kinder nach den Geräten fragen (und erklären, wozu sie diese verwenden wollen), in anderen liegen Tablet und Kamera frei zugänglich im Regal oder gibt es eine Computerecke. In einigen Kindergärten kann jede Fachkraft Apps erwerben bzw. kostenlose Programme aus dem Internet herunterladen, in anderen entscheidet die Leitung oder das Team. Jede Kita muss also diesbezügliche Regeln festlegen.

Die Kosten für die Anschaffung digitaler Medien sind nicht höher als die Ausgaben für viele andere Einrichtungsgegenstände (zudem spenden oft Eltern Geld für die Geräte, wenn sie darum gebeten werden). Empfehlenswert sind:

  • Outdoor-Kameras, die im Gegensatz zu anderen Digitalkameras sehr robust, wasserdicht und gegen Staub geschützt sind,
  • Tablets mit einer wasser- und sanddichten Hülle, die an den Rändern gut gepolstert ist,
  • Digital-Mikroskope, die Fotos oder Video-Aufnahmen kabellos an ein Tablet oder einen Laptop senden können,
  • Minibeamer, mit denen sich Bilder oder Filme, die in einem Computer gespeichert sind oder aus dem Internet heruntergeladen wurden, an eine (Lein-) Wand projizieren lassen,
  • Dokumentenlampen, mit denen Fotos und Zeichnungen aus (Bilder-) Büchern und Zeitschriften an die Wand geworfen werden können,
  • externe Festplatten, auf denen Fotos und Filme - vor allem aber digitale Portfolios - gespeichert werden, sowie
  • Farbdrucker, mit denen sich auch Fotos ausdrucken lassen.

Je weniger Erfahrung Erzieher/innen mit der Informations- und Kommunikationstechnik haben, umso wichtiger ist es, sich selbst als Lernende zu begreifen, neugierig die Geräte und ihre Nutzungsmöglichkeiten zu erforschen sowie verschiedene Apps auszuprobieren - auch für Fachkräfte gilt das Prinzip des lebenslangen Lernens. Erst nach dieser Experimentierphase macht es Sinn zu überlegen, wie digitale Medien in den Gruppen eingesetzt werden könnten. Häufig ist es sinnvoll, zunächst mit erfahreneren Kolleg/innen zusammenzuarbeiten - durchaus auch in gruppenübergreifenden Projekten (z.B. mit allen Vorschulkindern der Kita).

Da viele Eltern der kommunikations- und informationstechnischen Grundbildung gegenüber kritisch eingestellt sind (s.o.), gilt es, "Fragen und Verunsicherungen der Eltern im Rahmen von Elternabenden, Elternnachmittagen systematisch" aufzugreifen (Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen/ Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen 2016, S. 133). Bei diesen Veranstaltungen werden die in der Kita verwendeten Geräte und Apps vorgestellt und können von den Eltern ausprobiert werden. Auch wird ihnen erklärt, wie digitale Medien in der Einrichtung genutzt werden - und was die Eltern zu Hause mit ihnen machen könnten. Viele Fragen und Vorbehalte können auch im Rahmen von Einzelgesprächen geklärt werden - bei der "miniKIM 2014" berichteten 53% der Haupterzieher/innen, dass sie in der Kita mit Fachkräften über das Thema "Kinder und Medien" gesprochen hätten (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2015).

Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien

Digitalkamera

Folgende Aktivitäten mit Digitalkameras - egal, ob als eigenes Gerät oder als Teil eines Smartphones bzw. Tablets - sind bereits in Kitas ausprobiert worden (siehe z.B. Bostelmann/ Fink 2014; Donohue 2015; Roboom/ Eder 2015):

  • Im Verlauf eines Jahres werden immer wieder dieselben Pflanzen, Büsche und Bäume fotografiert. Dann werden die Fotos nebeneinander gelegt. So können Kinder verschiedene Phasen des Pflanzenwachstums und jahreszeitlich bedingte Veränderungen leichter erkennen und Vergleiche ziehen.
  • Nachdem in der Kindergruppe über geometrische Formen gesprochen worden ist, laufen die Kinder mit der Kamera durch die Kita und fotografieren Kreise, Rechtecke, Kugeln, Quader...
  • Die Gruppe spielt "Ich sehe was, was du nicht siehst" anhand von Fotos, die Kinder aus möglichst verfremdenden Perspektiven oder nur von einem Teil des jeweiligen Gegenstands gemacht haben.
  • Insekten wie z.B. Fliegen, Schmetterlinge, Käfer oder Ameisen, die sich einer genauen Beobachtung seitens mehrerer Kinder durch Wegfliegen oder rasche Bewegungen entziehen, werden fotografiert. Auf einem Bildschirm erscheinen sie größer bzw. können so vergrößert werden, dass alle Details genau betrachtet werden können. Natürlich können auch andere kleine Objekte auf dieselbe Weise angeschaut werden.
  • Eine Fachkraft hält den Ablauf eines Experiments mit der Kamera fest. Anhand des Films kann dann darüber diskutiert werden, was genau geschehen ist. Viele Prozesse können leichter erkannt werden, wenn der Film mit dem Beamer auf eine weiße (Lein-) Wand projiziert oder in Zeitlupe abgespielt wird.
  • Zu einem Projektthema wie z.B. "Emotionen" machen Kinder Fotos - in diesem Fall also, wie sich Gefühle im Gesichtsausdruck widerspiegeln. Sie vergleichen ihre Fotos und lernen, eigene Emotionen besser zu zeigen und die Gefühle anderer aus deren Mimik zu erschließen (Entwicklung von Empathie).
  • Mit dem Beamer oder der Dokumentenlampe an die Wand projizierte Fotos werden als Hintergrund für Rollenspiele genutzt.
  • Kinder machen zu Hause Fotos zu vorgegebenen Themen (z.B. "Mittagessen", "Familienausflug", "Besuch bei den Großeltern") und bringen diese zum Morgenkreis mit. Dann kann z.B. über Speisen gesprochen werden, die für die in der Kita-Gruppe vertretenen Familien (mit und ohne Migrationshintergrund) typisch sind.

Von den Kindern (oder von den Fachkräften) gemachte Fotos können auch für Dokumentationen genutzt werden:

  • Ein Kind ist auf eine Bastelarbeit besonders stolz; eine Kleingruppe hat den bisher höchsten Turm gebaut. Das jeweilige Werk wird auf Wunsch der Kinder fotografisch festgehalten. Soll das Foto Teil des Portfolios werden, können die Kinder noch einen Kommentar diktieren (Schulung verbaler Kompetenzen).
  • Eine längere (Rollen-) Spielsequenz wird anhand von Fotos dokumentiert. Die beteiligten Kinder erzählen die Handlung nach. Ihre Geschichte wird von der Fachkraft niedergeschrieben, der Text mit den Fotos kombiniert und ausgedruckt. Die Seiten werden geheftet, in eine Mappe eingelegt oder mit einer Spiralbindung versehen. So entsteht ein Erinnerungsstück, das die Kinder mit nach Hause nehmen oder in ihr Portfolio legen können.
  • Kinder fotografieren ihre Freund/innen und legen ein digitales "Meine Freunde"-Buch an.
  • Fotos von Bildern der Kinder werden in einer digitalen Kunstgalerie gespeichert, die durchaus Teil der Kita-Website sein kann. So können sich auch Eltern und andere Verwandte die Kunstwerke anschauen.

Besonders anspruchsvoll ist das Drehen eines längeren Films - beispielsweise über einen Tag in der Kita, nach einem Märchen oder nach einer Bilderbuchgeschichte. Hier ist schon der Planungsprozess pädagogisch anspruchsvoll: Was ist für einen Kindergartentag typisch? Wie können die Märchenfiguren (z.B. Tiere) dargestellt werden? Haben wir die benötigten Kleidungsstücke und Utensilien oder müssen sie erst hergestellt, ausgeliehen bzw. gekauft werden? Was für Kulissen müssen gebastelt und bemalt werden? Wo soll die Kamera stehen (möglichst ein Stativ verwenden!), welcher Blickwinkel ist der beste? Je länger der Film sein soll, umso wichtiger werden Proben, müssen die Aufnahmen an mehreren Tagen gemacht werden. Oft sind Filmsequenzen noch mit Kommentaren der Kinder zu vertonen. Dann muss der Film geschnitten werden. Wenn er den Kindern gefällt, kann er den Eltern an einem Nachmittag (oder Abend) vorgeführt werden. Ein Film über die Kita bzw. über einen Kindergartentag kann auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit in die Homepage eingestellt werden - sofern die Eltern aller gezeigten Kinder ihre Zustimmung erteilt haben.

Die Beispiele in diesem Abschnitt verdeutlichen, dass die kommunikations- und informationstechnische Grundbildung nicht isoliert vermittelt wird, sondern in Zusammenhang mit vielen anderen Bildungsbereichen (wie z.B. der naturwissenschaftlichen, mathematischen, emotionalen, interkulturellen und sprachlichen Bildung). Außerdem verlangt der Umgang mit einer Digitalkamera motorische Fertigkeiten, fördert die Wahrnehmung und schult die Auge-Hand-Koordination. Deshalb sollten in der Regel die Kinder selbst die vorhandenen Kameras nutzen - so bleibt den Fachkräften Zeit für erzieherische und bildende Aktivitäten...

Digitales Mikroskop

Kabellose, mit Batterie oder Akku betriebene Mikroskope können von den Kindern in der Kita, im Außengelände oder auf Ausflüge eingesetzt werden. Kleine Objekte, Oberflächen, Stoffstrukturen, Gartenerde, Insekten, Pflanzenteile, Flechten, Spinnennetze usw. können in Vergrößerung betrachtet und die Bilder gespeichert werden. Die Fotos können dann im Gruppenraum auf einem Bildschirm betrachtet, weiter vergrößert, analysiert und verglichen werden.

Tablet, Laptop und PC

Für Computer gibt es heute eine Unmenge an Programmen (Apps), die für Kleinkinder geeignet sind. Manche sind kostenfrei (aber enthalten Werbung!), andere sind für wenig Geld zu erwerben. Bei Teamsitzungen können pädagogisch wertvolle Apps gemeinsam ausgesucht und erst einmal ausprobiert werden, sodass die Erzieher/innen wissen, was für Aktivitäten mit dem jeweiligen Programm möglich sind. Dabei kann sich das Kita-Team an Empfehlungen von Fachleuten orientieren (siehe z.B. http://www.klick-tipps.net/kinderapps/, http://www.dji.de/index.php?id=43348 und http://www.stiftunglesen.de/initiativen-und-aktionen/digitales/digitale_empfehlungen/).

Aber auch ältere Kinder können zusammen mit der Fachkraft nach geeigneten Apps suchen, ähnliche miteinander vergleichen und sich dann für eine entscheiden. Dabei werden gemeinsam erarbeitete Kriterien berücksichtigt - ob das jeweilige Programm z.B. kindgemäß und intuitiv zu bedienen ist, ob es Spielraum für Kreativität lässt oder ob es zum Lösen von Problemen animiert. In diesem Auswahlprozess lernen Kleinkinder, was qualitativ gute und was schlechte Apps sind.

Mit Hilfe entsprechender Programme können Kinder Fotos bearbeiten, Filme schneiden, malen, komponieren, Hörspiele und Trickfilme erstellen u.v.a.m. Um es an dieser Stelle aber nochmals deutlich zu sagen: Die Verwendung z.B. von einer Mal- oder Musik-App ersetzt keinesfalls das Malen im Kita-Atelier oder das Spielen von Musikinstrumenten - es handelt sich hier um zusätzliche, andersartige Angebote, die "klassische" Aktivitäten in den verschiedenen Bildungsbereichen ergänzen.

Inzwischen gibt es auch viele Bilderbuch-Apps, die eine Bilderbuchbetrachtung ohne Beteiligung der Fachkraft ermöglichen. Da in den Familien überwiegend Spiele-Apps zur Beschäftigung der Kinder genutzt werden, sollten sie in der Kita die Ausnahme bilden. Falls sie zur Anwendung kommen, sollte es sich um pädagogisch wertvolle Spiele handeln, die sich z.B. zur Förderung von Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit oder zum Aufbau von Frustrationstoleranz und Durchhaltevermögen eignen (Akzeptieren von Fehlern und Rückschlägen). Wenn Probleme gelöst werden müssen, werden auch kognitive Fähigkeiten gefördert.

Insbesondere bei intuitiv zu bedienenden Apps entdecken Kinder oft neue Funktionen. Dies können Anlässe für Gespräche mit der Fachkraft sein, in denen Kinder ihre Denkprozesse, Strategien und Handlungen ausformulieren müssen. So erwerben sie lernmethodische Kompetenzen. Aber auch wenn mehrere Kinder gemeinsam ein Programm ausprobieren, wird viel miteinander kommuniziert. Sie schlagen etwas vor, probieren etwas gemeinsam aus, lösen ein Problem kooperativ.

Viele Apps können auch von behinderten Kindern verwendet werden und ihnen Erfolgserlebnisse vermitteln:"Von speziellem Nutzen kann die Verwendung tastenbedienbarer Spiel- und Lerngeräte für Kinder mit besonderen Bedürfnissen und Behinderungen sein. Es bedarf nur einer einfachen Berührung, um eine Figur in Bewegung zu setzen oder eine Melodie zu spielen. Insbesondere Kinder mit schweren motorischen Störungen oder Lähmungen erleben so, dass sie Einfluss auf ihre Umwelt nehmen können" (Freie und Hansestadt Hamburg. Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration 2012, S. 70). Beispielsweise kann ein körperlich behindertes Kind, das nicht in der Bauecke spielen kann, am Computer mit digitalen Formen konstruieren.

Kinder mit fehlenden oder sehr schlechten Deutschkenntnissen können sich am Computer bzw. mit einem Tablet beschäftigen, wenn die anderen Kinder an einem "sprachlastigen" Bildungsangebot teilnehmen. Manche Apps können auch von mehreren Kindern gemeinsam verwendet werden, ohne dass sie sich sprachlich verständigen müssen.

Sehr hilfreich sind Programme, die das gesprochene Wort in eine andere Sprache übersetzen. Solche Apps ermöglichen zumindest eine rudimentäre Verständigung mit Kindern ohne Deutschkenntnissen. Wenn diese während eines Großteil des Tages über ein Tablet verfügen, werden sie auch für andere Kinder interessant, die an deren Computer spielen wollen.

Wenn PCs, Laptops oder Tablets während der Freispielzeit allen Kindern zugänglich sind, müssen gemeinsam Regeln für deren Verwendung aufgestellt werden. Mit einer Neuanschaffung wollen gleich alle Kinder spielen, sodass eine bestimmte Nutzungsdauer festgelegt werden muss (z.B. Wecker stellen). Später ist das Gerät nicht mehr so interessant, sodass sich Kinder auch länger mit ihm beschäftigen können - sofern sie in der jeweiligen Aktivität aufgehen und ganz konzentriert sind. Aber dann gilt es zu verhindern, dass einzelne, z.B. sozial wenig kompetente Kinder immer wieder alleine am Computer sitzen. Ferner sollte festgelegt werden, dass die Kinder nicht alle Apps nutzen dürfen, da dann die Gefahr besteht, dass sie fortwährend zwischen den Programmen wechseln. Hier könnte z.B. die Regel gelten, dass nur Apps verwendet werden dürfen, deren Icons sich auf dem Touchscreen befinden.

Information und Kommunikation

Mit Hilfe von PCs, Laptops, Tablets und Smartphones können Erzieher/innen und Kinder das Internet als Informationsquelle nutzen. Dies kann zum einen spontan geschehen, wenn z.B. eine Fachkraft eine Frage von Kindern nicht zufriedenstellend beantworten kann. Inzwischen gibt es Apps, die beispielsweise auf Ausflügen beim Identifizieren von Pflanzen, Bäumen und Pilzen helfen: Oft muss nur ein Foto gemacht werden, damit die App den Namen "verrät" und zusätzliche Informationen bereitstellt. Oder wenn bei einer Stadterkundung das Tablet oder Smartphone auf eine Sehenswürdigkeit gerichtet wird, wird dank eines entsprechenden Programms das jeweilige Gebäude bzw. Denkmal beschrieben. Auch mit Hilfe der vielerorts angebrachten QR-Codes können Informationen abgerufen werden.

Zum anderen können Erzieher/innen Fotos, Filme und Texte aus dem Internet herunterladen, die sie für die Vorbereitung und Durchführung von Bildungsangeboten benötigen. Ferner ermöglichen es Computer und Beamer, in fremden Städten durch die Straßen zu laufen, ein Museum zu besuchen, einen Flughafen zu erkunden, durch ein Schiff zu spazieren usw. Es gibt Kurzfilme über Dinosaurier, das Leben in der Steinzeit oder im Mittelalter, die Polizei und die Feuerwehr, andere Länder und Kulturen... So können Projekte vorbereitet, Gespräche im Stuhlkreis initiiert, Informationen über die Heimatländer von Kindern mit Migrationshintergrund bzw. von Flüchtlingen vermittelt oder Anregungen für Bilder, Rollenspiele und andere Aktivitäten gegeben werden.

Schließlich kann das Internet zur Kommunikation genutzt werden - z.B. mit einem kranken Kind aus der Gruppe, das längere Zeit zu Hause bleiben muss oder sich in einem Krankenhaus befindet. Ferner können mit Hilfe von Skype oder ähnlichen Programmen Fachleute interviewt werden (z.B. wenn im Rahmen eines Projekts oder bei einer Diskussion Fragen auftreten, die ein längeres Gespräch mit Expert/innen sinnvoll erscheinen lassen) - aber auch Künstler/innen, Autor/innen von Bilder- bzw. Kinderbüchern, Musiker/innen usw.

Manche Kitas sind mit einem Kindergarten (in einem anderen Land) eine Partnerschaft eingegangen und verwenden für die Kommunikation mit den dortigen Fachkräften und Kindern das Internet. Wenn diese eine Sprache sprechen, die nur einige wenige Kinder mit Migrationshintergrund beherrschen, so können Letztere als Dolmetscher/innen eingesetzt werden. Ansonsten können die Kinder einander "sprachfrei" Bilder und Bastelarbeiten zeigen, kurze Rollenspiele vorführen oder Lieder vorsingen. "Ein erstes Interesse an geschriebener Sprache wird ... auch über Korrespondenzen geweckt, die z.B. mit anderen Kindern oder einer 'Patengruppe' geführt werden (sei es über Post, E-Mail oder das Chatten, das an die vertraute Gesprächsform anknüpft)" (Freie Hansestadt Bremen. Die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen 2012, S. 21, ohne Hervorhebungen).

Fazit

Abschließend soll noch darauf hingewiesen werden, dass sich PCs auch für das Anlegen digitaler Portfolios nutzen lassen, wobei diese aufgrund des hohen Datenvolumens auf externen Festplatten abgespeichert werden sollten. "Unter der Voraussetzung, dass Eltern damit einverstanden sind, bilden weitere Dokumente, wie z.B. Werke des Kindes, Gesprächsaufzeichnungen, Fotos von Schlüsselszenen oder Videosequenzen zusammen mit den Entwicklungsbeobachtungen der Erzieherinnen in Entwicklungstagebüchern oder Portfolios greifbare Lernspuren einer persönlichen Bildungsbiografie. Schon im Kindergartenalter lässt sich dafür auch die aktive und kreative Mediennutzung einsetzen, indem von Kindern produzierte Werke, z.B. Bilder, (Trick-) Filme oder Hörspiele als Zeitdokument verstanden und diese unter dem Aspekt 'Lernspuren' von den Erziehern interpretiert werden" (Baden-Württemberg. Ministerium für Kultus, Jugend und Sport 2011, S. 19).

Literatur

Baden-Württemberg. Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten und weiteren Kindertageseinrichtungen. Fassung vom 15. März 2011. http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs-bw/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/import/pb5start/pdf/KM_KIGA_Orientierungsplan_2011.pdf (04.02.2016)

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen/Staatsinstitut für Frühpädagogik München: Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung. Berlin: Cornelsen, 5. Aufl. 2012

Bostelmann, A./Fink, M.: Digital Genial. Erste Schritte mit Neuen Medien im Kindergarten. Berlin: Bananenblau 2014

Donohue, C. (Hrsg.): Technology and Digital Media in the Early Years. Tools for Teaching and Learning. New York: Routledge/National Association for the Education of Young Children 2015

Freie Hansestadt Bremen. Die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen: Frühkindliche Bildung in Bremen. Rahmenplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich. Bremen: Selbstverlag, 2. Aufl. 2012

Freie und Hansestadt Hamburg. Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (Hrsg.): Hamburger Bildungsempfehlungen für die Bildung und Erziehung von Kindern in Tageseinrichtungen. Hamburg: Selbstverlag, 2. Aufl. 2012

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration/Hessisches Kultusministerium: Bildung von Anfang an. Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen. Wiesbaden: Selbstverlag, 6. Aufl. 2014

Institut für Demoskopie Allensbach: Digitale Medienbildung in Grundschule und Kindergarten. Ergebnisse einer Befragung von Eltern, Lehrkräften an Grundschulen und Erzieher(innen) in Kindergärten im Auftrag der Deutschen Telekom Stiftung. Jahrgang 2014. https://www.telekom-stiftung.de/sites/default/files//dts-library/materialien/pdf/ergebnisse_allensbach-umfrage_gesamt.pdf (03.02.2016)

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest: miniKIM 2014. Kleinkinder und Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 2- bis 5-Jähriger. Stuttgart: Selbstverlag 2015

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen/Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen: Bildungsgrundsätze für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen. Freiburg: Herder 2016

Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt: Bildungsprogramm für Kindertageseinrichtungen in Sachsen-Anhalt. Bildung: elementar - Bildung von Anfang an. Fortschreibung 2013. Weimar, Berlin: verlag das netz 2013

Roboom, S./Eder, S.: Tablets im Kindergarten - mobil und multifunktional?! In: Friedrich, K./Stiller, F./Treber, A. (Hrsg.): smart und mobil. Digitale Kommunikation als Herausforderung für Bildung, Pädagogik und Politik. München: kopaed 2015, S. 171-183