Kindergartenpädagogik
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Herausgeber: Martin R. Textor

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Zur Methodik der Bilderbuchbetrachtung

Heinz Schlinkert

 

Bilderbücher werden von Eltern oft wahllos eingesetzt, "etwas Schönes" will man oft vorlesen, ohne sich dabei über mögliche Inhalte aus pädagogischer Sicht Gedanken zu machen. Erst der Boom der Sprachförderung hat auch in der Öffentlichkeit die Bedeutung von Kinderbüchern über deren Unterhaltungswert hinaus bekannt gemacht.

Die Entscheidung über Auswahl und Einsatz eines Bilderbuches kann aber nicht im Buch selbst begründet sein. Vom Urteil über die allgemeine Qualität eines Buches einmal abgesehen, muss die Erzieherin ausgehend von ihren Beobachtungen und Zielsetzungen eine Thematik bestimmen und ein Bilderbuch gezielt auswählen. Diese Entscheidung, die in den Bereich der Didaktik gehört, wird in meinen weiteren Ausführungen bereits als gegeben vorausgesetzt. Das Bilderbuch kann dann entsprechend der Gesamtkonzeption auf verschiedene Arten genutzt werden:

  • Bilderbuchbetrachtung als einzelnes Angebot oder im Rahmen eines Projektes: In dieser "klassischen" Form wird das Buch als Ganzes vom Anfang bis zum Ende genutzt.
  • selektiver Gebrauch: Auch die partielle Nutzung des Buches, bei der nur einzelne Seiten oder Handlungsabschnitte eingesetzt werden, kann sinnvoll sein; dies wird besonders in der Einführungs- oder Abschlussphase von Aktionen mit anderem methodischen Schwerpunkt der Fall sein.
  • Bilderbücher können auch im Rahmen einer Leseecke den Kindern frei zur Verfügung stehen und von ihnen ohne Begleitung benutzt werden. Dieser durchaus sinnvolle Umgang mit Bilderbüchern - verstanden als Impulsgebung zur "Selbstbildung" - führt die Kinder zu einem selbständigen Umgang mit Literatur; "literacy" nennt man dies heute. Dies kann Kinder neugierig machen auf Bücher; es muss aber meist durch pädagogische Begleitung (s.o.) unterstützt werden, um ein kontinuierliches Interesse zu erzielen.

Ziele der Bilderbuchbetrachtung

Bilderbuchbetrachtung als Methode professioneller pädagogischer Arbeit setzt zwar am Unterhaltungsbedürfnis der Kinder an, geht aber weit darüber hinaus. Ziele können sein:

  • Förderung der Wahrnehmung durch Betrachten, u.U. auch Erfühlen der Bilder und durch Zuhören.
  • Sprachförderung durch spontane Äußerungen der Kinder, durch Stellungnahmen, Wiedergabe und Austausch von Erfahrungen; Bilderbuchbetrachtung kann so auch "nur" zur Einleitung eines Gesprächs benutzt werden.
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit; das Sich-Einlassen der Kindes auf das Bilderbuch erfordert ein relativ hohes Maß an Durchhaltevermögen und an Konzentration auf (im Vergleich zu anderen Medien) wenige Bilder.
  • Förderung des Denkens durch gedankliche Durchdringung, Nachvollzug, Transfer und Meinungsbildung.
  • spezielle, dem Inhalt der Geschichte entsprechende Ziele, z.B. in Bezug auf Sachverhalte, Gefühle, Sinnzusammenhänge oder Bewältigung von Problemen.

Raumplanung zur Bilderbuchbetrachtung

Da die Bilderbuchbetrachtung hohe Anforderungen an das Kind stellt, bedarf es einer relativ geschützten Situation, damit das Kind in einen festen Rahmen eingebunden ist und nicht abgelenkt wird.

Bei der Raumplanung ist auf jeden Fall zu berücksichtigen, dass alle Kinder die Bilder gut sehen können; entsprechend ist auf ausreichenden Lichteinfall und auf eine geeignete Sitzordnung zu achten. Diese ist wiederum abhängig von der Größe der Kindergruppe, die an der Bilderbuchbetrachtung beteiligt ist. Für kleinere Gruppen von 4-5 Kindern wäre es besser, sich mit den Kindern auf eine Couch o.ä. zu setzen, die Kinder direkt neben sich, vielleicht auch eins auf dem Schoß. Der Körperkontakt gibt Sicherheit, besonders bei als bedrohlich empfundenen Szenen der Geschichte.

In Tagesstätten findet man oft Bilderbuchbetrachtungen in der ganzen Gruppe. Dabei stellen Erzieher/innen Bilderbücher im Stuhlkreis vor, indem sie vorlesen oder erzählen und dann die aufgeschlagenen Seiten im Kreis herumzeigen, wobei dem einzelnen Kind wenig Zeit zur Betrachtung bleibt. Sofern diese, wie ich finde, problematische Form eingesetzt wird, sollte man zumindest mit Hilfe von Medien gewährleisten, dass die Bilder für alle Kinder längere Zeit präsent sind. Hierzu können dienen:

  • eine andere Sitzordnung: Halbkreisform, eventuell rangähnlich mit Sitzkissen und Stühlen, Kinder nach Größe verteilt,
  • Bilderbücher im Großformat 34,2 x 45,5 cm,
  • Einsatz eines Episkops (Vorsicht, Buch trocknet bei mehrmaliger Benutzung leicht aus!),
  • Farb-Folienkopien der Bilder auf einem Overheadprojektor (teuer),
  • optimal: Bilder einscannen und mit PC und Beamer projizieren.

Dennoch kann die typische "intime" Atmosphäre einer Bilderbuchbetrachtung in solch großem Kreis kaum entstehen; es wird der Erzieherin hier kaum möglich sein, individuelle Reaktionen der Kinder auf die Geschichte differenziert wahrzunehmen und aufzufangen, Mimik und Gestik intensiv als Gestaltungsmittel einzusetzen und eine gleichmäßige Beteiligung der Kinder am Gespräch zu erreichen.

Paradox: Bilderbücher vorlesen

Kaum jemand scheint es aufzufallen, dass Bilderbücher hauptsächlich aus Bildern bestehen und Bilder sich nun mal nicht vorlesen lassen. Dies mag an der für viele Erwachsene trotz Fortschreitens der ikonischen Aneignungsweise noch typische Textfixierung liegen, die den Kindern die selbstständige Erschließung der Geschichte verbauen kann. In einigen Bilderbüchern (z.B. "Selim und Susanne") finden sich inzwischen Seiten ohne Text, bei denen der weitere Verlauf der Geschichte nur den Bildern entnommen werden kann. Selbst wenn der Text vorgelesen werden sollte, steht die Betrachtung der Bilder immer im Vordergrund.

Generell lassen sich drei elementare Methoden der Bilderbuchbetrachtung unterscheiden, die miteinander kombiniert werden können:

  1. Erschließung des Handlungsablaufs durch die Kinder selbst anhand der Bilder, eventuell mit Hilfen (Fragen, Impulsen) durch die Erzieherin,
  2. Bildbetrachtung und Vorlesen,
  3. Bildbetrachtung und Erzählen.

Fragetechnik und Impulssetzung

Durch Fragen und Impulse lässt sich das Ziel der Förderung der Sprachentwicklung am besten verfolgen. Diese Methode kann ausschließlich nur benutzt werden, wenn die Bilder des Buches dazu geeignet sind. Falls im Laufe einer Geschichte wichtige Vorgänge nicht in einem Bild umgesetzt sind, muss das Vorlesen bzw. Erzählen diese Brücke schlagen, sofern nicht durch gezielte Fragen das Kind selbst den weiteren Verlauf der Geschichte errät.

Fragetechnik

Aufgrund der allgemeinen Ziele der Bilderbuchbetrachtung müssen Fragen "offen" gestellt werden, d.h. man sollte keine Fragen stellen, die nur mit "Ja", "Nein", "der Bär" o.ä. beantwortet werden können. Solche "geschlossenen" Fragen engen das Kind sehr stark in seinen Antwortmöglichkeiten ein und lassen keinen Raum für Fantasie und differenzierten Sprachausdruck. Hierzu zählen viele sogenannte "W-Fragen" (Wer...? Was...? Wo...?); doch sind nicht generell alle W-Fragen ungeeignet, eine Frage, die mit "Warum ..." oder "Wieso..." beginnt, erfordert sehr viel an Denkvermögen und sprachlicher Umsetzung.

Man sollte auch darauf achten, dass man relativ kurz und verständlich fragt und den Kindern Zeit zur Antwort lässt - gerade den Kindern, die etwas mehr Zeit brauchen!

Fragen können sich auf verschiedene Inhalte der Geschichte beziehen, auf einzelne Personen (das können auch Tiere sein!), auf Dinge und Sachverhalte. Erfragt werden können aber auch Gefühle und Einstellungen der Kinder zur Geschichte sowie deren Erfahrungen zum Thema des Buches. Verständnisfragen dienen dazu zu überprüfen, ob die Kinder Ablauf und Sinn der Geschichte verstanden haben, wobei nicht in traditioneller Manier Wissen abgefragt werden darf. Hierzu bieten sich vielmehr Fragen an, die den logischen Zusammenhang der Dinge betreffen und daher zum Denken anregen, z.B. Fragen nach einer Ursache oder nach dem möglichen weiteren Verlauf der Geschichte. Geeignet sind in solchem Zusammenhang auch "Unsinnsfragen": Man stellt sich dumm, indem man etwas offensichtlich Falsches behauptet oder indem man einen absurden Zusammenhang herstellt, und tut dann so, als ob man darauf auch noch stolz sei. Das Kind kann auf diese "Provokation" hin dann dagegen argumentieren, sein Wissen zeigen und so indirekt bestätigt werden. Außerdem ist es möglich, eine Puppe einzusetzen, die den Kindern Fragen stellt, die u.U. zwischendurch verschwindet und in geeigneten Augenblicken wieder erscheint und dadurch erneut motiviert.

Mehr noch als Fragen geben Impulse den Kindern Möglichkeiten zur freien Äußerung, da sie sehr unspezifisch sind und wegen der fehlenden direkten Anrede den Kindern noch mehr Freiraum lassen. Zunächst ist jedes neu aufgeschlagene Bild an sich schon ein Impuls, der u.U. weitergehende Fragen überflüssig machen kann. Deshalb wird man normalerweise nach jedem Umblättern den Kindern kurz Zeit zur Wahrnehmung der Bilder und zu möglichen verbalen Reaktionen lassen. Darüber hinaus kann die Erzieherin aber selbst weitere Impulse setzen, um die Kinder zu Äußerungen zu motivieren und um bestimmte Aspekte hervorzuheben. Solche Impulse können sein:

  • einfache Bemerkungen zum Bild (z.B. "Dort ist es ja ganz dunkel"),
  • Äußerungen wie "spontane" Gefühlsäußerungen (z.B. Erschrecken, Staunen), Ausrufe oder Aufforderungen (z.B. Oh je!; Guckt mal!, Toll!),
  • Zeigen auf eine Stelle des Bildes,
  • Zurückblättern, um Vergleiche anzuregen,
  • "böse" gucken,
  • Nutzung spezieller Effekte eines Buches (z.B. tasten in "Die kleine Spinne", mit dem Finger durch Löcher kriechen in der "Kleinen Raupe Nimmersatt", mit der Folie spiegeln im "Regenbogenfisch" etc.).

Solche Impulse bestehen manchmal nur aus Mimik, aus Gesten und/oder Lautmalereien. Aber auch verbale Impulse sollten von Mimik und Gestik begleitet sein, da deren Aufforderungscharakter für Kinder besonders groß ist. Hier ist insbesondere die Fantasie der Erzieherin gefragt. Um zu jedem Buch geeignete Impulse zu finden; reicht es oft schon, sich an seine eigenen Reaktionen bei der ersten Lektüre des Buches zu erinnern.

Es ist dabei zu beachten, dass gerade Impulse leicht "ungewollte" Äußerungen der Kinder hervorrufen können, die vielleicht vom Thema wegführen bzw. gar nicht in das Konzept der Erzieherin passen. Der Umgang mit Impulsen erfordert darum viel Flexibilität, um auf Kinderäußerungen einzugehen, sie einzubinden, sie aber auch einzugrenzen und u.U. umzuleiten.

Erzählen und Vorlesen

Die Erzieherin schafft, indem sie vorliest oder erzählt, gerade durch ihre Stimme eine Atmosphäre und damit einen Hintergrund, auf dem Kinder die betrachteten Bilder besser einordnen und verstehen können. Mann muss darum monotones Vorlesen vermeiden, um die Kinder durch lebendiges Sprechen zu fesseln und in die Geschichte einzubinden. Die hierzu wichtigen und allseits bekannten Voraussetzungen sollen hier nur kurz genannt werden:

  • Lautstärke: gezielt laut/ leise/ normal lesen, flüstern;
  • Tempo: gezielt langsam/ normal/ schnell lesen, langsamer als für Erwachsene;
  • Pausen: im Text, zwischen Bildseiten, zum Betrachten von Bildern;
  • Deutlichkeit, Richtigkeit; Abweichungen vom Text können aber sinnvoll sein;
  • Betonung: Silben, Worte, Sätze richtig hervorheben, Stimmungen, Geräusche hervorheben oder von den Kindern erzeugen lassen;
  • Höhe der Stimmlage, Klangfarbe: verschieden für unterschiedliche Personen.

Das Vorlesen bzw. Erzählen allein würde aus den oben genannten Gründen dem Bilderbuch nicht gerecht, wenn die Bilder nicht einbezogen werden.

Das Erzählen bietet gegenüber dem Vorlesen den Vorteil, dass die Darstellung meist lebendiger wirkt und es möglich ist, den Text individuell zu variieren. Hier werden die Worte frei gewählt, so dass der Text authentischer klingt; Details aus Zeichnungen können aufgegriffen, Dinge in begrenztem Umfang hinzu erfunden und an Erfahrungen der Kinder angebunden werden; bestimmte, z.B. angstauslösende Inhalte können verändert oder ausgelassen, Äußerungen der Kinder durch flexibles Erzählen leicht einbezogen werden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass Ablauf und Sinn der Geschichte erhalten bleiben müssen, wenn man nicht den "roten Faden" verlieren will; sonst passen nach einiger Zeit die Bilder nicht mehr zur Geschichte. Auch in dieser Hinsicht wird wiederum viel Flexibilität von der Erzieherin verlangt.

Der Ablauf der Bilderbuchbetrachtung

Für eine Bilderbuchbetrachtung gilt normalerweise die bekannte Einteilung in drei Phasen:

(1) In der Einführungsphase sollte man die Kinder motivieren und zum Thema hinführen, wobei auch schon Grundkenntnisse zur Geschichte (z.B. Namen von Personen oder Tieren) vermittelt werden können. Dabei muss man nicht unbedingt sofort das Buch einsetzen - auch ein Gespräch könnte zum Thema hinführen, das sich dann aber besser auf kürzlich erfolgte oder bevorstehende Erlebnisse der Kinder bezieht. Auch die schon erwähnte Puppe könnte diese Aufgabe übernehmen; die Figur sollte dabei aber möglichst in Zusammenhang mit der Geschichte stehen. Oft wird die Titelseite als Ausgangspunkt genommen, das Bild - sofern geeignet - als Impuls benutzt, eventuell durch Fragen ergänzt. Bei manchen Bildern bietet sich die Abdecktechnik an, bei der man ein Blatt Papier auf die Titelseite legt und dies langsam herunterzieht, so dass die Kinder dann nach und nach erraten können, was wohl auf der Seite dargestellt ist; hier wird die Impulswirkung des Bildes verstärkt. Solche Techniken, wie auch die Arbeit mit der Puppe, darf man nicht zu oft einsetzen, weil sie dann schnell ihre Wirkung verlieren. Natürlich kann man auch ein kurzes Spiel durchführen oder ein bekanntes Lied singen.

(2) In der Durchführungsphase kann es nun nicht darum gehen, eine der drei bisher beschriebenen elementaren Methoden in Reinform durchgehend anzuwenden. Es kommt vielmehr gerade darauf an, für jede Buchseite das methodische Vorgehen zu finden, das am besten dem Bild und dem Text entspricht. Normalerweise wird man die Kinder nicht bei jeder neu aufgeschlagenen Seite mit einem Wortschwall bombardieren, sondern ihnen Zeit genug zur Betrachtung und zu möglichen Äußerungen lassen. Ob darüber hinaus erzählt bzw. vorgelesen wird oder ob sich der Text allein über die Bilder erschließen lässt, das hängt jeweils vom Buch, eventuell auch von besonderen Zielvorstellungen ab; man sollte aber auf jeden Fall Fragen und Impulse verwenden. Ein Märchenbilderbuch bedarf sicher auch der typischen märchenhaften Sprache, die man u.U. am besten durch Vorlesen vermitteln kann; dies bedeutet aber nicht, dass man auf die Erschließung der Bilder mit anderen Methoden verzichtet.

(3) In der Abschlussphase geht es im Wesentlichen um drei Dinge:

  • Vertiefung und Überprüfung, ob die Kinder den Sinn und Ablauf der Geschichte verstanden haben (s.o. "Verständnisfragen"); hierzu kann man auch im Buch zurückblättern, man kann vielleicht das erste Bild mit dem letzten vergleichen, überlegen, wie es weitergehen könnte, Darstellungen im Einband ansehen usw.
  • Transfer: Hier geht es darum, den Schritt von der Ebene der fiktionalen Geschichte zur Ebene der realen Lebenswelt der Kinder zu wagen. Oft wurde dieser Schritt schon vorher durch Erfahrungsberichte der Kinder gemacht und braucht am Ende nur aufgegriffen zu werden; manchmal ist es aber schwierig, z.B. das Verhalten von Tieren (= fiktionale Ebene) als menschliches Verhalten (= reale Ebene) bewusst zu machen und die Kinder zum Erzählen eigener Erfahrungen zu motivieren. Da die Ziele aus dem inhaltlichen Bereich hier vertieft werden, ist dieser Schritt sehr wichtig und kann nicht übergangen werden. Es kann nicht reichen, mal wieder "eine schöne Geschichte" gehört zu haben und dann nur zu fragen, "ob es denn auch allen gefallen hat".
  • Umsetzung: Sinnvoll - wenn auch zeitlich nicht immer realisierbar - ist die Umsetzung der gewonnenen Erfahrungen oder Einsichten im Rahmen einer anderen Methode. Dies können ein Rollenspiel, eine Mal-, Knet- oder Bastelaktion, ein Lied, ein Spiel sein, die Wahl sollte sich jeweils aus der Thematik ergeben. Wichtiger aber ist, nicht wahllos irgend etwas machen zu lassen ("Nun malt mal schön, was euch gefallen hat!"), sondern hier schon stärker zu lenken und Hilfen zu geben, damit wesentliche Aspekte umgesetzt werden. Die Ergebnisse sollte man mit den Kindern besprechen, auch um dabei ein Feedback über die Aktivität zu erhalten.

Für weitere Anregungen, aber auch für kritische Stellungnahmen wenden Sie sich bitte an den Autor über: schlinkert@web.de

Autor

Heinz Schlinkert ist seit vielen Jahren am Alice-Salomon-Berufskolleg in Bochum in der Erzieher/innenausbildung tätig.