Eltern als Auftraggeber und Kunden - Konstruktive Irritationen für die klassische Elternarbeit

Ingeborg Becker-Textor

 

Auftraggeber und Kunden, soll dies als ein Pro und Contra, als ein Gegensatz verstanden werden? Gegensätze ziehen sich an oder können zu Irritationen führen. Was hat das mit Eltern zu tun? In unseren Kitas sind Eltern Auftraggeber und Kunden. Auftraggeber bedeutet: Sie geben etwas in Auftrag erwarten eine (Dienst-) Leistung, eine Ware oder ein Produkt. Der Auftragnehmer stellt seine Leistung in Rechnung. Der Auftraggeber kann auch Druck ausüben, die Konkurrenz wartet vielleicht schon auf den Auftrag. Möglicherweise ist bei der Konkurrenz die Leistung besser und dazu noch preisgünstiger, die Qualität höher, die Verlässlichkeit größer. Ein Auftraggeber ist aber auch gleichzeitig ein Kunde. Kunden haben Wünsche, Erwartungen, bestimmte Vorstellungen, sind oft eigenwillig, sogar egoistisch und nicht immer leicht zufrieden zu stellen.

Eltern sind Auftraggeber und Kunden der Kita. Die Kita macht ein Angebot und je nach Versorgungsdichte bzw. Erfüllung des Rechtsanspruches (in Bayern schließen zunehmend mehr Kita-Gruppen aufgrund Überversorgung bzw. mangels Kindern) kann dies ganz unterschiedlich sein. Was heißt es nun für die Kita, die Kunden - in unserem Fall zuerst einmal die Eltern, denn sie entscheiden oder wählen die Kita aus - zufrieden zu stellen? Heißt totale Kundenorientierung ein völliges Eingehen auf deren Wünsche und Vorstellungen?

Auch die Kita muss sich natürlich am Kunden und damit an der Marktlage ausrichten. Gleichzeitig ist Kundenorientierung aber auch eine Frage der Werte. Der Dialog ist deshalb unverzichtbar! Der Dialog mit dem Kunden ermöglicht dem Anbieter durch seine (speziellen) Angebote den Markt zu gestalten bzw. mitzugestalten und den Markt zu beeinflussen. Es handelt sich also nicht um eine eindimensionale Dienstleistung, sondern vielmehr um mehrdimensionales Planen und Handeln, ein Angebot, das die verschiedenen Bedarfslagen und Wertesysteme berücksichtigt.

Trotz der schon lange stattfindenden Diskussion zur Kita als Dienstleistungsunternehmen und der Kundenorientierung der Kita weiß ich, dass diese Begriffe noch immer viele Erzieherinnen befremden, sie diese Vergleiche ablehnen mit Argumentationen wie: Wir brauchen keine Begriffe aus der Wirtschaft!

Dennoch, es geht kein Weg daran vorbei.

Im Kinder- und Jugendhilfegesetz sind Leistungsvereinbarungen zwischen Trägern der Jugendhilfe, also Anbietern, und Kunden - Jugendämter/Eltern - festgeschrieben. Für die Kita bedeutet dies, dass auch von ihr erwartet wird, dass sie ihre Leistungen beschreibt, in einem Konzept offen legt.

Leider ist in der Vergangenheit die Öffentlich-Machung der Leistungen der Kita viel zu kurz gekommen. Kita-Plätze waren Mangelware, Eltern hatten keine Wahl und waren froh einfach irgend einen Platz zu erhalten. Heute vergleichen sie nicht nur die Gebühren, sie setzen sich intensiv mit den Konzepten, Öffnungszeiten, der Möglichkeit der Elternmitwirkung und -mitsprache auseinander. Spätestens jetzt heißt es umdenken! (Übrigens auch für die Träger!)

Meine Aufgabe ist es: Eltern einer Kita - und solche die es werden wollen - als Auftraggeber und Kunden ins Visier zu nehmen. Dabei soll aber keineswegs der Blick nur auf die Eltern gerichtet werden, sondern gleichermaßen auf die Kinder und die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Was aber nun heißt, Eltern als Auftraggeber - was geben sie in Auftrag?

  • die Erziehung ihrer Kinder?
  • die Sicherung des emotionalen Wohles ihres Kindes in der Kita?
  • die Sozialisation ihres Kindes?
  • aus kleinen lebhaften Wildfängen angepaßte und lernbereite Schulkinder zu machen?
  • das Vermitteln von kognitivem Wissen?
  • Fitmachen für ein neues Jahrtausend?
  • das Aneignen von Schlüsselqualifikationen?
  • ganzheitliche Erziehung?
  • Bildung - Erziehung - Betreuung?
  • gutes Benehmen und gute Sitten?
  • Kreativität?
  • Körperertüchtigung?
  • Kritikfähigkeit?
  • Selbstständigkeit?
  • Fleiß und Ausdauer?
  • usw., usw..

Nun zu den Kindern: Kunden sind auch die Kinder - sogar primär. Die Eltern begleiten sie, da sie noch nicht selbst Geschäfte abschließen können und dürfen. Das bedeutet, dass die Kinder die Marktverhältnisse mitbestimmen. Kundenfreundlichkeit muss sich also an den Bedürfnislagen der Kinder ebenfalls orientieren. Doch wer legt fest und entscheidet, was Kinder brauchen?

Die Träger, die einen kostengünstigen Betrieb wollen der sich rechnet und keine Defizite verursacht? Der Träger, der eine Kita wünscht, bei der es keine Beschwerden gibt?

Die Mitarbeiterinnen: überwiegend selbst Mütter/Väter), die auch für sich selbst einen fami-lienfreundlichen Arbeitsplatz wollen, Gleitzeit, möglichst viel Flexibilität und keine zu langen Öffnungszeiten (da dies den Kindern schaden würde!)?

Arbeitgeber der Eltern: Sie fordern flexible und kreative Mitarbeiter/Arbeitnehmer, mit Familienfragen beschäftigen sich nur wenige. So ist es auch Sache des Arbeitnehmers - sieht man einmal von den wenigen Betriebs-Kitas ab - Kinderbetreuung so zu organisieren, dass sie den Arbeitseinsatz kaum tangiert oder gar negativ beeinflusst.

Eltern: Sie stecken in der Zwickmühle: Arbeitgeber - eigene Interessen - Bedarfslagen der Kinder! Allein schon die Existenzsicherung lässt ihnen häufig keine Wahl. Es kommt nicht selten zu Spannungen zwischen Mutter/Vater und Kind. Eltern erkennen und akzeptieren die Bedürfnisse der Kinder und verspüren gleichzeitig den Druck des Alltags, dem sie sich nur sehr begrenzt widersetzen können - oft riskieren sie den eigenen Arbeitsplatz!

Kinder: Die Bedarfslagen der Kinder werden noch immer zu 99% von Erwachsenen bestimmt. Diese Tatsache entbehrt der notwendigen Objektivität und beeinflusst die Arbeit der Kitas nicht unbedingt positiv. Partizipation von Kindern bei Entscheidungen im Lebensalltag ist noch lange nicht selbstverständlich - eher die Ausnahme. Nicht zuletzt angeregt durch die aktuelle Forschung (z.B. Deutsches Jugendinstitut München) werden Kinder in unseren Kitas jedoch mehr und mehr an den Entscheidungen beteiligt, können Tagesabläufe mitbestimmen, Regeln gemeinsam festlegen und achten auf deren Einhaltung. Kitas, die auf diese Art und Weise arbeiten, vermitteln Schlüsselqualifikationen für die Zukunft. Sie tragen dazu bei, dass Kinder Wege zu dialogischem Handeln, zu vorausschauender Planung, zu Kommunikation und Einfühlung mit anderen und in die Bedürfnisse anderer finden.

Miterzieher: Bedarfslagen von Kindern werden aber auch mitbestimmt von Personen aus dem sozialen Umfeld und von den Medien. Sie legen fest oder geben vor, was Kinder brauchen, was sie dürfen, was In ist, was ihnen schadet, was unverzichtbar ist usw., usw.. Diese Miterzieher sind nicht kalkulierbar! Wie groß ihre Wirkung ist, hängt wesentlich auch ab von der Stabilität der Kinder und den Wertemustern, die in der Familie gelebt und praktiziert werden.

Den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kitas kommt nun die schwierige Aufgabe zu, zwischen all diesen Erziehern "auszubalancieren", einen tragfähigen Dialog herzustellen.

Nun stellt sich die Frage, wie im Rahmen der Elternarbeit mit diesen Aspekten umgegangen werden kann. Die klassische Elternarbeit - trotz aller Fortschritte und Weiterentwicklungen der letzten Jahre - gerät hier an ihre Grenzen. Es müssen andere, neue Wege beschritten werden, Rezepte für Elternarbeit haben ausgedient. Insbesondere muss der Auftrag der Elternarbeit neu definiert werden, ebenso wie das Rollenverständnis zwischen Kita, Kindern und Eltern!

Die Zeit, in der Kita nach allgemein gültigen Lehrplänen oder Curricula arbeiten konnte, sozusagen auf einer pädagogischen Insel, ist vorbei! Gesellschaftliche, ökonomische und politische Zwänge machen auch vor der Tür der Kita nicht halt, ebenso wenig wie vor den Konzepten der Elternarbeit. Trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse über Bedarfslagen von Kindern, trotz der fortgeschrittenen Diskussion über Erziehung, ist das pädagogische Wissen bei Eltern sehr gering bzw. reduziert sich nach wie vor auf die kognitiven Fähigkeiten und deren Förderung bei den Kindern.

Was wissen Eltern beispielsweise über "Engagiertheit" (der Versuch einer Übersetzung des englischen Begriffs "Involvement")? Dahinter verbirgt sich (vgl. hierzu Untersuchung Mayr/Ulich, Staatsinstitut für Frühpädagogik, München, "Engagiertheit von Kindern in Kitas"):

  • Ausdauer und Konzentration (Kinder lassen sich nicht ablenken, konzentrieren sich auf einen Ausschnitt).
  • Kreativität und Explorationslust, "an die Grenzen gehen" (Kinder gehen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten, schrecken vor Herausforderungen nicht zurück).
  • Freude und Befriedigung (Kinder begeistern sich für eine Sache und sind zufrieden).
  • Präzision, Genauigkeit (Kinder schludern nicht, wenn sie engagiert sind).
  • Energie (wenn Kinder in Sachen aufgehen, mobilisieren sie ungeahnte Energien).

Die Beobachtung von Wahrnehmung und Engagiertheit muss gelernt werden. Erzieher müssen dies lernen, aber ebenso wichtig ist es für Eltern. Hier ist eine der neuen Aufgaben von Erziehern. Es geht um die Vermittlung und Bewertung von Beobachtungen die zeitintensiv sind und nicht messbar, (im Sinne kognitiver Förderung, z.B. IQ-Zuwachs u.Ä.). Bevor Erzieher in der Lage sind hierüber mit Eltern ins Gespräch zu kommen, müssen sie eine gemeinsame Sprache im Team finden. Dies erleichtert den Austausch. Oft kann ein gemeinsam entwickelter Beobachtungsbogen oder ein strukturiertes Beobachtungsschema eine Erleichterung sein. Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse gewinnt die Erzieherin an Berufsprofil, wird zur Fachfrau für die Entwicklung von Kindern und sammelt unverzichtbare Erkenntnisse für das (professionelle!) Elterngespräch.

In vielen Ländern gehört es zur Selbstverständlichkeit, dass Entwicklungsberichte über die Kinder regelmäßig gefordert werden. In Deutschland kennen wir solche bisher nur aus dem Bereich der erzieherischen Hilfen - insbesondere der Heimerziehung und im Hilfeplanverfahren.

Für eine zukunftsorientierte Elternarbeit sind sie aber unverzichtbar. Im Rahmen des Qualitätsmanagements und der Selbstevaluation in den Kitas sind sie ein wichtiger Bestandteil. Vorsicht aber, unter Entwicklungsbericht ist dabei nicht die Auflistung von Positiv- und Negativeigenschaften der Kinder zu verstehen!!!

Wenn wir die klassische Elternarbeit verlassen wollen - was wir meines Erachtens müssen - dann bedeutet dies primär die eigene konzeptionelle Weiterentwicklung für die Kita, die Bereitschaft, das eigene Handeln zu überdenken, zu revidieren wo nötig, vertrautes loszulassen und erst dann in den Dialog mit Eltern einzutreten.

Partizipation ist zu einem Begriff geworden, der vielen Erzieherinnen Angst macht. Dies drückt sich nicht zuletzt auch aus in den Äußerungen von Erziehern, dass Kinder und Eltern an allen Entscheidungen längst beteiligt würden. Dem ist nicht so. Viele aktuelle pädagogische Konzepte basieren auf der Eigenaktivität, Entscheidungskompetenz von Kindern. Hier sind z.B. zu nennen, Reggio oder auch Montessori-Pädagogik. Wer Kindern keine Mitbestimmung einräumt, wird an solchen Konzepten scheitern.

Wie sieht es im Verhältnis zu den Eltern aus? Eltern, die sich einbringen wollen, werden häufig als Querulanten, Nörgler, Störenfriede bezeichnet. Aber Eltern sind auch verunsichert. Als Kunden fordern sie von der Kita, als Auftraggeber wollen sie, dass der von ihnen definierte Auftrag erfüllt wird. In einer neuen Form der Elternarbeit müssen Erzieherinnen nicht nur die Arbeit der Kita offen legen, Konzepte vorstellen, sie müssen auch über Entwicklungsprozesse informieren. Hemmnisse gilt es ebenso aufzuzeigen wie entwicklungsfördernde Strukturen. Dies ist schwierig, weil es viel Sicherheit und Wissen erfordert und die Erzieherin zum lebenslangen Lernen herausfordert. Ich will hier nicht näher auf die Ausbildung eingehen, nur der Hinweis sei erlaubt: Sie bereitet nach wie vor zu wenig auf diese Aufgaben vor. Es bleibt zu hoffen, dass die augenblickliche Reformbewegung bzw. das Reformbemühen zu einer Veränderung der Ausbildung zum Erfolg führt. Notwendige Prozesse im Denken und Handeln bringt allerdings erst der berufliche Alltag mit Kindern und Eltern in Gang.

Erzieherinnen müssen ihre Einstellung Eltern gegenüber immer wieder überprüfen. Sie erwarten Offenheit ihrer Arbeit gegenüber, ebenso müssen sie offen sein für die Einstellungen von Eltern.

Pädagogische Zielvorstellungen und deren Umsetzung müssen in einem Dialog miteinander ausdiskutiert werden - d.h. z.B., dass der alte Elternabend tot ist!!!

Ein solcher Dialog wird geleitet von

  • Achtung gegenüber anderen Meinungen
  • Akzeptanz und Selbstkontrolle
  • Abschätzen der Konsequenzen des eigenen Handelns
  • Zuhören
  • Einfühlungsvermögen
  • Konfliktfähigkeit
  • Meinungsverschiedenheiten nicht aus dem Wege gehen, sondern aktiv mit verschiedenen Lösungsmustern umgehen
  • Umgang mit Freiheiten und Grenzen
  • Auseinandersetzung und konstruktiver Umgang mit verschiedenen Werthaltungen
  • Umgang mit konstruktiver Kritik
  • usw., usw..

Wenn Eltern die Chance haben den Alltag in der Kita mitzuerleben und mitzugestalten, so hilft dies den Dialog aufzubauen, sie sensibel zu machen für den Themenkomplex der frühkindlichen Entwicklung.

Verdeutlichen lässt sich dies an einigen Auszügen aus verschiedenen Interviews mit Eltern und Fachkräften im Projekt "Netz für Kinder" (Netz für Kinder ist eine in Bayern entwickelte Form der Kinderbetreuung für Kinder von 2 bis 12 Jahren. Die Kinder werden in Gruppen von 12 bis maximal 15 Kindern betreut, von einer Fachkraft und unter Mitwirkung ein oder zwei Müttern/Vätern. Alle Mütter und Väter müssen aktiv in der Kita mitarbeiten).

Fachkraft: Heute hatte ein Vater Dienst. Das war ganz toll. Das war für die Kinder toll, dass da mal ein Vater da ist. Der macht das ganz anders und der greift ganz anders durch. Das war für die ein schönes Erlebnis.

Interviewer: Ich hatte den Eindruck, er war ganz schön geschlaucht.

Fachkraft: Ja, der ist immer sehr geschlaucht, Er war schon ein paar mal da. Weil er sich doch sehr engagiert, stürmen die Kinder alle auf ihn ein. Aber ich denke mir, das ist eine Erfahrung, die er machen muss. Vielleicht hält er sich mit der Zeit doch ein bisschen mehr zurück. Er zieht die Kinder förmlich an, dann sitzen sie alle bei ihm und saugen ihn natürlich dann ganz schön aus.

Interviewer: Geht das vor allem Eltern so, die neu dazukommen?

Fachkraft: Ja, auch denen, die nicht so oft da sind. Manche sind sehr engagiert, und dann läuft das genauso. Es gibt aber auch andere, die stürzen sich nicht gleich auf die Kinder, sondern warten eher ab, was die Kinder für sich machen und schauen erst mal zu. Manchmal schlage ich auch vor, Basteleien zu machen, und dann sitzen sie da und basteln, dann kommen Kinder dazu und basteln mit. Der Vater heute kommt rein und bindet die Kinder gleich an sich. Das schlaucht natürlich schon sehr wenn man da die ganze Zeit Entertainer ist. ...

Mutter: Am Anfang war es für mich schon ziemlich stressig mit den Kindern. Wie ich das erste mal gekommen bin, habe ich gemerkt, die gehen genau auf die Grenze, die wissen genau, die ist neu, und jetzt wollen wir wissen: Kann ich mir das jetzt bei der erlauben oder nicht? Das habe ich sofort gemerkt, aber das war am Anfang schon Stress für mich.

Interviewer: Wie sah das denn aus?

Mutter: Z.B. hatten wir damals ausgemacht, dass die Kinder, die bei der Vorbereitung des Frühstücks mithelfen, nicht gleich essen. Das sollte hinterher gemeinsam geschehen. Und da waren ein, zwei dabei, die da richtig provoziert haben: Wir haben mit ihnen Schnittlauchbrote gemacht und sie haben sie in die Hand genommen, in den Mund gehalten und gewartet nach dem Motto: Beiß ich jetzt runter oder beiß ich nicht runter? Weiß sie das jetzt oder weiß sie das nicht? Lässt sie mir das durchgehen oder nicht?

Vater: Und was hast du dann gemacht?

Mutter: Ich hab rigoros gesagt, entweder du arbeitest mit oder du gehst raus aus der Küche. Am Tisch wird gearbeitet und gegessen wird hinterher. Komischer Weise hat es dann auch gleich geklappt.

Vater: Ich glaube, das sind immer dieselben in der Gruppe die das ausprobieren müssen.

Interviewer: Es probiert nicht jeder, sondern es gibt so eine Art Vorhut die das testet.

Mutter: Das sind die, die in der Hierarchie ganz oben sind. In der Gruppe sind auch nur wenige Mädchen, und die werden von den Buben so ein bisschen an den Rand gedrängt.

Vater: Neulich hat es beim Umziehen etwas lang gedauert und einige sind ewig draußen herumgetobt. Die Fachkraft hat dann ganz sanft gesagt, sie sollen doch leise sein. Ich bin da autoritärer und sage "du gibst jetzt ruhe. Mucks dich ja nicht mehr". Ich habe keine Lust, das dreimal zu sagen. aber man ist ja hier in der Gruppe und ich weiß nie so recht, darf ich das jetzt oder nicht. Wenn ich einem dreimal was gesagt habe, er soll jetzt Ruhe geben und er quietscht immer weiter, dann gibt es bei mir trotzdem nur noch "Schluss jetzt"!

(Hier geht es um die Fragestellung: Wer lernt von wem?)

Mutter: Am Anfang war ich sehr überrascht, dass es zum Teil schon recht wild in der Gruppe zugeht. Das mag vielleicht speziell diese Gruppe sein, das weiß ich nicht, aber wenn man mal etwas erklären will, dann ist erst eine Horde da, schaut sich das an, nach einer Minute stoßen sie wieder alles weg, und keiner interessiert sich mehr dafür. Da ist so eine gewisse Unordnung im Raum, die mich am Anfang als Mutter unheimlich irritiert hat. Aber auf der anderen Seite bin ich dankbar, dass ich die Erfahrung machen konnte. Bei einem anderen Kindergarten hast du hier überhaupt keinen Einblick. Du weißt gar nicht, was dein Kind macht. Dass die Mütter und die Väter hier mit einbezogen werden, finde ich für mich ganz hilfreich. Ich bin froh darüber, das muss ich wirklich sagen. Ich habe gemerkt, wie sich mein Kind in so einer Gruppe verhält. So etwas erfahre ich sonst alles nicht. Das finde ich ganz gut. Ich gehe hier gerne rein und schaue mir das ab und zu an.

Interviewer: Was haben Sie denn für neue Seiten an Ihrem Kind in der Gruppe entdeckt?

Mutter: Mein Sohn, 4 Jahre, hat die Tendenz, sehr beleidigt zu reagieren, wenn er etwas nicht bekommt. Von den Fachkräften habe ich erfahren, dass er das nicht macht, wenn er ohne mich in der Gruppe ist. Da will er sich in der Hierarchie anpassen und möchte auch zu den Starken gehören. Bin ich allerdings da, kommt sofort wieder (weinerlich) "Mama, Mama,". Wenn er alleine hier ist, macht er das nicht. Aber wenn er weiß, die Mutter springt sofort ein, wenn er etwas will, probiert er es wieder. Da merkt man, wie unterschiedlich sich Kinder verhalten können. Wenn die Mutter dabei ist, schleicht sich manchmal das Verhalten ein, das sie zu Hause auch haben. Hier erlebt man, dass sein Kind doch anders kann. Ich merke der muss gar nicht unbedingt jammern und ich muss auch nicht unbedingt darauf reagieren. Ich muss nicht sofort parat stehen, weil der arme Bub jammert und angeblich leidet. Ich weiß, dass er auch ganz anders kann, dass er das ganz gezielt einsetzt.

Andere Mutter: Ich gehe auch gerne hierher, und für mich bringt das auch sehr viel. Ich weiß z.B. besser wie weit ich sie daheim irgendwo hin lassen kann. Wenn ich hier sehe, wie sie mit der Schere arbeiten, kann ich das zu Hause auch zulassen.

Fachkraft: Für mich ist unheimlich interessant zu sehen wie Eltern mit ihren Kindern umgehen. Davon lerne ich selber sehr viel. Das finde ich total gut. Auch das jeweilige Kind lernt man auf diese Weise besser kennen. Man sieht, wie es sich mit der Mutter verhält - was man in einem normalen Kindergarten nie erfahren würde. Ich finde das sehr positiv. Und auch die Mutter lernt das Kind in der Gruppe kennen - viel intensiver als im Kindergarten, wo Eltern kaum dabei sind.

Interviewer: Sie lernen das Kind besser kennen, wenn die Mutter des Kindes dabei ist. Wie schaut das konkret aus?

Fachkraft: Die eigenen Kinder verhalten sich ja, wenn die Mutter dabei ist, ganz anders als alleine in der Gruppe. Und dieses Verhalten kenne ich nicht, wenn die Mutter nicht dabei ist. Wenn ich es kennen lerne, verstehe ich auch sein Verhalten sonst in der Gruppe besser. Wenn ich z.B. merke, dass es sehr an der Mutter hängt und sehe, wie die Mutter mit dem Kind umgeht, lerne ich es viel besser kennen. Wir haben hier z.B. ein Kind, das sehr turbulent ist und sich wenig an Grenzen hält. Wenn die Mutter selber dabei ist, sehe ich, wie sie diese Grenzen ganz akkurat zeigt. Sie macht das ganz strikt. Davon kann ich wiederum lernen, weil ich sehe, das Kind ist zwar erst einmal ein bisschen sauer und stinkig, aber dann geht es wieder. Da kann man jetzt z.B. lernen, das Kind braucht das, und wir müssten das mit ihm ganz gezielt so machen. Ich finde, nicht nur die Erzieherin hat immer recht und weiß genau, um was es geht, sondern Mütter wissen oft sehr viel mehr, weil sie ja einen viel intensiveren Kontakt mit ihren Kindern haben.

Interviewer: Sie erleben immer einen großen Unterschied im Verhalten der Kinder, je nach dem, ob die Mutter dabei ist oder nicht.

Fachkraft: Das ist in fast allen Fällen ein sehr großer Unterschied. Das finde ich eigentlich schon sehr wichtig. So wird es auch familiärer, man kann mit der Mutter vielmehr reden, so erfährt man dann wieder viel, was man sonst nicht vom Kind erfahren würde. Das es jetzt vielleicht momentan in einer besonderen Phase ist. Man merkt in der Gruppe oft gar nicht, wenn ein Kind in einer besonderen Phase ist. So kann man dann doch konkret darauf eingehen und das Kind unterstützen. Das würde man sonst vielleicht übersehen, weil man immer im Normalplan drin ist. Ich finde, man kann dadurch mehr und individueller auf die Kinder eingehen.

Interviewer: Die Welten verschränken sich mehr. Es geht nicht mehr nur um Kinderbetreuung, den Kindergarten auf der einen Seite und das Elternhaus auf der anderen Seite, sondern beide Welten sind mehr ineinander verzahnt.

Fachkraft: Es gibt hier keine Anonymität wie oft im Kindergarten. Das finde ich wahnsinnig wichtig. Gerade bei Kindern, deren Eltern oder Mütter Schwierigkeiten haben. Die erfahren im Kindergarten vielleicht nur "Ihr Kind ist so schlimm, und wir können nicht damit umgehen". Hier kann man sich vielmehr austauschen. Für eine Mutter ist es ja auch schlimm zu erfahren, dass sich ihr Kind in der Gruppe unmöglich verhält. Damit kann man sie auch nicht allein lassen.

Interviewer: Sie lernen von den Eltern etwas über den Umgang mit Kindern, und umgekehrt erfahren diese wieder etwas von Ihnen.

Fachkraft: Ja genau, das ist gegenseitig. Wenn eine Mutter ihr Kind daheim immer nur negativ erlebt, erlebt sie es hier auch positiv. So was gibt es auch, und das ist ja für die Mutter dann auch ganz wieder toll und sie kann auf ihr Kind wieder ganz anders zugehen. ...

Mutter: Also ich muss sagen, nach so einem Vormittag Betreuungsdienst bin ich fertig.

Vater: (Offensichtlich froh, dass es nicht nur ihm so geht): Findest es schon stressig, gell?

Mutter: Ja das find ich schon stressig. Ich bin froh wenn ich Mittag sagen kann, Gott sei Dank, jetzt werden sie abgeholt, jetzt kann ich heim.

Vater: Ich weiß gar nicht, wie das die Fachkräfte drei, vier Tage hintereinander schaffen.

Mutter: Ich hab früher immer gemeint, mein Gott, das ist ein toller Job: Harmonie, schön, immer mit Kindern, aber wenn man da mitmachen kann ...

Mutter 2: Vor allen Dingen merkt man, dass es wirklich nicht die heile Welt ist, dass hier auch ganz andere Dinge ablaufen.

Mutter: Das ist wie im richtigen Leben.

(Die Interviews entstammen dem Projektbericht "Netz für Kinder" bzw. dem Buch "Netz für Kinder", Herder-Spektrum, 1995).

Diese Interviews zeigen, dass Eltern nicht zur Belastung sondern zur Entlastung werden. Die Professionalität der Erzieherin erfährt höhere Akzeptanz. Sie gewinnt Profil in ihrer Rolle als Auftragnehmer und kann ihr Produkt "Leben in der Kita" in allen Schattierungen aufzeigen. Sie macht Kita attraktiv, zeigt ihre Flexibilität und wird Eltern als Partner gewinnen.

Im Zusammenhang mit Elternarbeit hat sich der Begriff Erziehungspartnerschaft (zurückgehend auf ein Forschungsprojekt des Staatsinstituts für Frühpädagogik, München, durchgeführt in der Diözese Passau) eingebürgert. Gelungene Erziehungspartnerschaft muss deshalb eines unserer Ziele sein. Sie bringt pädagogische Zielsetzungen, Bedarfslagen und Erwartungen aller an der Erziehung beteiligten miteinander in Einklang - auf einen gemeinsam vertretbaren Nenner.

Eine Kita, die sich allen Wünschen von Eltern beugt, mag im Augenblick vielleicht noch Kinder an sich binden, Zukunft hat sie allerdings nicht. In Bayern schließen bereits Kindergruppen mangels Kindern. Daneben nehmen Erzieherinnen 30 Kinder in die Gruppe auf um sich einen Bestand an Kindern zu sichern. Qualitätsverlust? Qualitätssteigerung?

Der heutige Kongress trägt den Titel "Die Zukunft lernt im Kindergarten". Ich würde diese Überschrift gerne etwas umändern: "(Die Zukunft) Unsere Kinder lernen nie mehr so viel, in so kurzer Zeit, wie im Alter vor der Einschulung, also im Kindergarten"!

Auch darüber gilt es mit Eltern zu reden. So kann und darf die Kita keine reine Betreuungseinrichtung sein, sondern ist ein Entwicklungszentrum! In der Gemeinschaft der Kinder erfährt das Kind Bildung, Erziehung und Betreuung. Die Kita muss also diesen drei Aufgaben entsprechen. Ist Eltern dies bewusst? Da ist die Mutter, die einen Betreuungsplatz sucht, um ihren Job nicht zu verlieren. Da sind die Eltern, die die optimale Förderung für ihr Kind suchen, es soll früh eingeschult werden und sie meinen, es sei hochbegabt. Sie schicken es nur zu Förderstunden in die Kita. Beides kann es wohl nicht sein. Auch dies ist ein Thema für die Elternarbeit, vielleicht unter der Überschrift: "Lernwelt Kita?"

Im praktischen Tun erfahren Eltern am überzeugendsten wie Kinder lernen und wo auch ihre eigenen Grenzen sind. Alle Schlüsselqualifikationen, die die Kinder erwerben sollen, müssen auch für Eltern präsent sein. Hansen und Pausewang geben uns in ihrem Buch "Umdenken lernen" praktische Hilfen für eine Erziehung zum Überleben. Sie stellen Forderungen auf an alle Erzieher - die Professionellen ebenso wie die Eltern. Mit ihren Ausführungen erschüttern sie auch unsere tradierten Konzepte der Elternarbeit: Zukunftsorientierte pädagogische Ziele aufzustellen und sie in Verhaltensweisen zu konkretisieren fällt den Pädagogen der heutigen Gesellschaft äußerst schwer, da er in den geltenden Werten und Normen befangen ist. ... Der Erzieher setzt vielfach den einzelnen Alltagsproblemen nur einen Flicken auf, er verbessert die Situation als solche nicht. ... Der Erzieher bleibt deshalb in der Regel bei seinen erworbenen bisherigen Methoden, empfindet dabei aber oft ein Unbehagen. Daraus lässt sich die heute oft anzutreffende Resignation bei Erziehern ableiten. ... Die Tatsache, dass die zukunftsorientierte Diskussion in das methodische Konzept der Pädagogik noch kaum Eingang gefunden hat, mag verschiedene Gründe haben. Dazu zählt z.B., dass Methoden in der Regel aus eigenen Erfahrungen wachsen. eigene Erfahrungen liegen aber noch nicht vor, denn wir, die erziehende Generation, sind durch materielle Einstellungen geprägt und wurden nicht geschult, zukunftsorientiert und kreativ zu denken. ... Für zukunftsorientierte Pädagogik dürfte das Spiel einen besonderen Stellenwert erhalten. Das Spiel ist für den Menschen, insbesondere das Kind, eine bedeutende Lernform, vor allem, weil ohne Druck und durch eigene Erfahrung und eigene Initiative gelernt wird. Der Schwerpunkt des Spiels liegt in der Regel nicht im Ergebnis, sondern im Tun selbst, in der Ausrichtung auf die Tätigkeit. Damit verbunden ist Hingabe und Versenkung in das spielerische Tun. Man spielt um des Spielens Willen und nicht, um ein leistungsbezogenes Ziel zu erreichen. Die Fähigkeit zu spielen ist uns heute oft verloren gegangen, weil dieser Art des Tuns nicht in unser leistungsorientiertes Gesellschaftssystem passt. Die spielerische Tätigkeit wird beim Kind und erst recht beim Erwachsenen nicht ernst genommen und steht unter einer geringen Bewertung. Das mag sicher einer der Gründe sein, weshalb Kinder oft in diesem Sinne nicht mehr spielen, sondern sich nur demjenigen Spiel zuwenden, die ergebnisorientiert sind. ... Wir müssen uns aber auch darüber klar sein, dass das Spiel stark von gesellschaftlichen Werten bestimmt wird und dazu beiträgt, sie aufzubauen. Z.B. schränkt perfektionistisches Spielmaterial Kreativität ein und fördert das von der Wirtschaft erwünschte Konsumverhalten, weil das detailliert ausgeführte Spielzeug dem Kind keinen Spielraum lässt und deshalb keinen eigentlichen Spielreiz bietet." (Hansen/Pausewang, Umdenken lernen, Ullstein 1986, Seite 131 ff, Seite 168 ff).

Spiel ist im Sinne Fröbels und anderer Elementarpädagogen das Prinzip der Kleinkindpädagogik. Spiel muss insbesondere heute auch einen Schwerpunkt in der Elternarbeit bekommen - in der Theorie wie auch in der Praxis eigenen Spielverhaltens der Erwachsenen. Gerade im Spiel verlaufen Lernprozesse nicht primär in künstlich geschaffenen Situationen. Spiel ergibt sich aus dem Nichts, ohne Materialien, ohne Anleitung. In solchen Situationen macht das Kind wesentliche Lernerfahrungen. Welche dies sind, gilt es gemeinsam mit den Eltern zu entdecken. Das kann geschehen, wenn Eltern häufig in der Kita dabei sind - die Kinder sind schnell an ihre Anwesenheit gewöhnt - und Kinder beobachten. Gemeinsam mit Erzieherinnen werden diese Beobachtungen dann reflektiert und mit den theoretischen Erläuterungen ergänzt. Mit einer solchen Art der Elternarbeit arbeitet die Kita kindorientiert, denn sie trägt dazu bei, dass Eltern ihr Kind besser verstehen, Erziehungsprozesse erkennen und ihr eigenes Erziehungsverhalten überdenken. Mit klassischen Methoden der Elternarbeit lässt sich dies nicht bewältigen!

Wenn Kundenorientierung ein Aspekt der Elternarbeit ist und wir trotz aller Erwartungen der Eltern uns primär an den Bedürfnissen von Kindern orientieren, dann muss noch stärker angestrebt werden, dass der Lernende - in unserem Fall Eltern und Kind - komplexe Handlungsabläufe durchschaut. Eine Tatsache oder Tätigkeit kann unterschiedlich interpretiert werden und damit auch von einander abweichende Bedeutung erhalten. Erwachsene (Erzieher und Eltern) müssen lernen, dass die Aktivitäten der Kinder nicht nach materiellen Ergebnissen ausgewählt, sondern nach der Beobachtung der damit verbundenen Handlungen sowie nach der Selbständigkeit mit der sie ausgeführt werden können. Hier ist einer der wichtigsten Ansätze der Elternarbeit in der Vermittlung der Bedeutung der Prozesshaftigkeit und nicht des Blicks auf ein fertiges Produkt.

Die Ausrichtung auf ein Produkt ist viel einfacher, denn bei entsprechender Vorstrukturierung wird z.B. die Bastelarbeit immer gelingen und Eltern sind damit zufrieden zu stellen. Mit dieser Art von Zufriedenheit darf sich die Erzieherin aber nicht zufrieden geben. Beim gemeinsamen Werken mit Eltern können Eltern die Lernschritte und Lernprozesse vermittelt werden und so diese die Lernprozesse und Entwicklungsschritte ihrer Kinder erkennen. Eine Methode für eine neue Elternarbeit wäre demnach, mit Eltern das gleiche zu tun wie mit Kindern - jedoch gekoppelt mit Reflektion und Erziehungsgespräch. Mit dieser Methode können die Kita und ihre Mitarbeiterinnen ihr Angebot offenlegen und die Professionalität deutlich machen. Ihr Angebot prägt jede Erzieherin durch ihre eigenen Werthaltungen und Handlungsmuster.

Sie ist es, die Eltern wichtige Prinzipien der Erziehung aufzeigen kann, damit die Entwicklung des Kindes nicht nur nach seinen sichtbaren und messbaren Leistungen beurteilt wird. Bei Erwachsenen zählen viel zu wenig die Versenkung in das Tun, die Hingabe, das Entwickeln eigenständiger, unkonventioneller Ideen. Statt dessen werden die kognitiven, erkenntnismäßigen Denkprozesse, das unreflektierte Nachvollziehen und Verinnerlichen der gesellschaftlichen Normen für "normal" betrachtet.

Kundenorientierung eine Irritation für die klassische Elternarbeit? Auf jeden Fall! Aber die Aufgabe die daraus erwächst, lässt sich lösen, wenn der Kita-Alltag in den Blick von Eltern gerückt wird. Das gilt im übrigen auch für Kita's anderer Altersstufen.

Ich darf Sie jetzt einladen zur offenen Diskussion. Verstehen Sie diese gleichzeitig als ein Stück Training für Ihre künftige Elternarbeit.