Einführung in das therapeutische Puppenspiel

Gudrun Gauda

 

Puppen jeder Art haben in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen schon seit alters her eine magische Ausstrahlung und eine therapeutische Bedeutung. Das liegt in erster Linie daran, daß sie ein Abbild des Menschen sind - ein Abbild, in das viel hineingedacht werden kann an Persönlichkeit, Charakter und Verhaltensweisen. Das heißt: Puppen sind wie Menschen - aber eben auch so, wie wir diesen Menschen (gerade jetzt) gerne hätten.

Die Puppe widerspricht uns nie. Sie muß das sein, was wir wollen.

Viel hineingedacht werden kann natürlich vor allem in Puppen mit wenig "Profil", d.h. in Puppen, die nur in ihrer Andeutung Mensch sind: holzgeschnitzte Puppen, Puppen aus Stroh oder Wolle usw. Sie regen in besonderem Maße unsere Phantasie an - wie z.B. die Puppe aus einem Palmblattschaft aus Ostbrasilien, an der nur zwei Wachsbrüste andeuten, daß es sich um eine Frau handelt.

Solche Puppen ohne Augen sind allerdings eher selten: Oft deuten nur zwei Augen ein Gesicht an. Sie sind meist das wichtigste Detail an einer Puppe, denn sie verleihen ihr Leben. Das erstaunt uns nicht, wenn wir wissen, daß die Augen der Eltern das Erste sind, was ein Säugling scharf sehen kann, und wir also alle unsere ersten Erfahrungen mit der Welt aus den Augen der Eltern "ablesen".

Nach diesen Vorinformationen überrascht es auch nicht, daß der Gedanke, Puppen in der (Heil-) Pädagogik und der (Psycho-) Therapie zu verwenden, weder neu noch etwas besonderes ist. So wie Schamanen Puppen als Gestalt und Symbol des Menschen schaffen, um ihre Magie an ihnen auszuüben, so benutzt jedes Kind, das eine Puppe in die Finger bekommt - und sei es auch nur eine Lumpenfigur - diese ganz instinktiv als Partner, Gegenüber und Identifikationsfigur.

Therapeutisches Puppenspiel

Puppen in der Therapie und Pädagogik systematisch und gezielt zu verwenden, ist eine Idee, die in den USA und später in Europa in den 1920er Jahren aufkam - und zwar im Zuge der Entwicklung des Psychodramas, so wie Jacob Levy Moreno (1892-1974) es entwickelte. Moreno stützte seine Methode auf Beobachtungen von Spiel und Rollenspiel von Kindern auf Spielplätzen. Und Psychodrama bedeutet (verkürzt gesagt) nichts anderes als all das, was sonst an Gefühlen, Gedanken und Empfindungen auf einer "inneren Bühne" vorhanden ist, auf der "äußeren Bühne" auszuspielen. Wut, Trauer, Zärtlichkeit, Angst usw. finden im Spiel des Psychodramas ihren Ausdruck - so wie Moreno es im Rollenspiel der Kinder beobachtete.

Moreno stellte aber auch fest, daß es Kindern nach Aufforderung im direkten Rollenspiel sehr schwer fällt, ihre Empfindungen auszudrücken und daß deshalb bei ihnen das Spiel mit der Puppe vorzuziehen ist, wenn es nicht um spontanes Spiel geht. Das Übertragen von nicht verarbeiteten, ängstigenden Gefühlen auf die Puppe und das Aussprechen und Agieren dieser Gefühle über die Puppe, ängstigt Kinder (und oft nicht nur diese!) sehr viel weniger als das direkte Aussprechen und Ausagieren im Psychodrama.

Dazu kommt, daß Kinder häufig nicht mit Worten sagen können, was sie beschäftigt - entweder, weil ihnen die Worte dazu noch fehlen oder weil ihnen die Probleme nicht bewußt sind, auch weil sie verdrängt oder verschüttet sind. Diese fehlenden Ausdrucksmöglichkeiten gelten natürlich ganz besonders für geistig behinderte Kinder und Erwachsene. Die Sprache, die sie statt dessen verwenden, ist eine Bildersprache (vgl. Symbole), die erst einmal verstanden werden will.

Daß diese Bildersprache in Kinderzeichnungen und im kindlichen Spiel zum Ausdruck kommt, macht sich die Kinderpsychotherapie seit ihren Anfängen zunutze und bietet dem Kind anstatt Gespräche das Spiel als Kommunikationsmittel an. Das therapeutische Puppenspiel stellt dabei die Handpuppe als Kommunikationsmittel gezielt in den Mittelpunkt.

Somit besteht ein erster Schritt immer in einer Art Diagnostik: Das heißt, wir versuchen zu verstehen, was das Kind uns über die Symbolsprache der Puppe erzählt. In der psychologischen Diagnostik spielen Puppen (auch unabhängig vom therapeutischen Bereich) schon immer eine große Rolle und sind deshalb ein altbewährtes und vertrautes Mittel, dem Innenleben des Kindes, seinen Erlebnissen und seinen subjektiven Wahrnehmungen auf die Spur zu kommen.

Sehr bekannt ist hier vor allem der Szeno-Test von Gerhild von Staabs (1951): Dabei handelt es sich um einen Kasten voller Spielmaterial, Puppenstubeninhalt und kleinen Biegepüppchen vom Baby über die Eltern bis zu Großeltern oder einem Arzt. Das Kind baut mit diesem Kasten seine Welt auf. Die Interpretationen erfolgen auf dem Hintergrund der klassischen psychoanalytischen Entwicklungstheorien von der oralen, analen und genitalen Phase der kindlichen Entwicklung. Dabei wird versucht zu verstehen, an welchem Entwicklungsthema das Kind gerade arbeitet.

Jedoch auch unabhängig von diesem theoretischen Hintergrund spiegelt jedes Spiel mit Puppen immer sehr viel aus der subjektiven Wahrnehmung des Kindes aus seiner Lebensumwelt wider - auch dort, wo es mit seiner Puppe Vater-Mutter-Kind spielt. Wichtig dabei ist die Betonung des Subjektiven: Es ist schwer bis unmöglich, aus dem Spiel des Kindes auf reale Begebenheiten zu schließen! Jedes Spiel ist gleichzeitig auch eine Form der Verarbeitung, und deshalb muß eine im Spiel dargestellte strenge Mutter, die ihr Puppenkind schlägt, nicht unbedingt bedeuten, daß die wirkliche Mutter ebenfalls schlägt. Es kann ebenso gut bedeuten, daß das Kind hier über das Ausprobieren von verschiedenem Rollenverhalten "erfühlt", wie das wohl ist, wenn eine Mutter so wütend auf ihr Kind ist. Genauso kann es aber bedeuten, daß es sich über eine strafende Mutter geärgert hat und diese Strafe nun extrem überbetont.

Das ist auch der Grund, warum es so schwer ist, z.B. aus dem Spiel mit den sogenannten anatomisch korrekten Puppen, die häufig in der Diagnostik bei Verdacht auf sexuellen Mißbrauch Kindern zum Spiel gegeben werden, auf einen tatsächlichen Mißbrauch zu schließen. Man geht zwar allgemein davon aus, daß vor allem ganz kleine Kinder bestimmte sexuelle Szenen gar nicht nachstellen könnten, wenn sie sie nicht erlebt hätten - andererseits laden die Körperöffnungen dieser Puppen auch zum Experimentieren ein, und jede Frage, die dem Kind zu diesem "Ausprobieren" gestellt wird, ist auf eine gewisse Weise bereits wieder suggestiv.

Im Spiel mit der Puppe oder der Handpuppe spiegelt das Kind also sein inneres Erleben wider, so wie es das im Zeichnen und Malen ja ebenfalls tut. Jede Interpretation dieses Spiels verlangt nach einem theoretischen Hintergrund (s.u.), d.h., sie muß im Rahmen einer bestimmten Theorie erklärbar und nachvollziehbar sein.

Nach der Diagnostik wird das Puppenspiel natürlich auch therapeutisch eingesetzt. Im gesamten heilpädagogischen Bereich sind übendes Spiel, bildnerische und musische Betätigung ja schon immer ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitens gewesen - so wie in der Kinderpsychotherapie das "so tun als ob" die eigentliche Sprache des Kindes darstellt. Die Puppe erweist sich hier als eines der wirkungsvollsten Medien.

Welche wundersamen Verwandlungen Puppen bewirken können, sehen wir vor allem immer wieder sehr deutlich in der Sprachheilpädagogik. Es ist wie ein Wunder: Geben wir einem Stotterer eine Puppe auf die Hand und schicken ihn hinter die Bühne, so daß er vom Publikum nicht mehr gesehen wird - seine Puppe stottert in den allermeisten Fällen nicht. Welch ein überwältigendes Erlebnis muß es für solch ein Kind sein, mehrere Sätze hintereinander ohne das ständige Ringen um Worte sagen zu können!

Eine Puppe nimmt mir nicht nur vieles ab - hinter ihr kann ich mich auch gut verstecken! Sie nimmt die Angst vor Beobachtung; sie kann aber auch Dinge sagen, die wir uns sonst nie zu sagen trauen würden: Sie kann ungezügelte Wut äußern und ungezügelte Wut aushalten, aber auch den Mut geben, die Bedürfnisse nach Nähe und Zärtlichkeit deutlich zu machen oder auszuleben.

Und nicht zuletzt ist für alle, die mit Einzelnen und Gruppen pädagogisch und/oder therapeutisch arbeiten, die Puppe natürlich eine echte Hilfe und Unterstützung, um Kontakte herzustellen. Es ist sehr viel einfacher, zu einem ängstlichen, abwartenden, verschlossenen Menschen (ganz gleich welchen Alters) Kontakt zu bekommen, wenn ich eine Puppe als Mittler habe, als wenn ich den Betreffenden direkt persönlich anspreche. Hier ist die Puppe ein Helfer bei der Moderation von Gesprächsrunden, bei der Kontaktaufnahme mit geistig verwirrten alten Menschen, mit besonders schüchternen oder ängstlichen Menschen usw. Selbst autistische Kinder, die sonst jeden Kontakt mit Menschen meiden, wenden sich manchmal einer Puppe zu.

Aber Achtung bei der Annäherung! Puppen sind vor allem für Kinder und behinderte Menschen immer beseelt! Haben autistische oder sehr kleine Kinder nicht genügend Zeit, sich anzunähern, so kann auch Angst entstehen.

Im Puppenspiel vermischen sich häufig pädagogische und therapeutische Bemühungen. Puppenspiel ist oft beides: pädagogisch und therapeutisch - überall dort, wo es mit auf das Kind zugeschnittenen Übungen darauf abzielt, Kindern zu helfen, ihre Sorgen und Probleme zu bewältigen. Dennoch gibt es natürlich eindeutige Unterschiede in der Zielsetzung von Pädagogik und Therapie, die noch aufgezeigt werden wollen. Die Puppe als Medium jedoch ist in beiden Bereichen gleich hilfreich für Professionelle wie für diejenigen, die sie betreuen wollen.

Kinder sind häufig am ehesten bereit, auf die Puppen zuzugehen, weil sie ihnen in ihrem magischen Denken noch am nächsten stehen. Therapeutisches Puppenspiel erweist sich aber auch in der Arbeit mit alten Menschen oder in der Arbeit mit bestimmten Problemgruppen (Alkoholikertherapie) oder zu bestimmten Themen als außerordentlich hilfreiches Medium.

Dabei unterscheiden wir natürlich immer verschiedene Formen unterschiedlicher Komplexität und Schwierigkeitsgrade: Die schwierigste Form ist in jedem Fall die Theateraufführung. Sie kann allerdings als Gruppenerlebnis ganz besonders wichtig sein, da gerade hier jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten einbezogen werden kann. Stumme Rollen, Tierrollen, Musik machen oder Bühnenbilder malen gehören ebenso dazu wie Rollen, die bereits eine gewisse Textbeherrschung verlangen.

Die Puppenführung allerdings (ganz egal ob bei Handpuppen oder beim Schattentheater) verlangt eine zielgerichtete Zusammenarbeit von Auge und Hand und wird sehr komplex, wenn auch noch Sprache, Gedächtnis (bei vorgegebenen Texten) und Vorstellungskraft verlangt sind. Kinder wie Erwachsene fühlen sich deshalb von solchen "großen Vorstellungen" oft überfordert.

Zum Puppenspiel aus therapeutischer Sicht gehört jedoch mehr als geübtes Spiel von vorgegebenen Handlungen. Zum Puppenspiel aus therapeutischer Sicht gehört vor allem auch das Herstellen einer eigenen Figur - eine schöpferische und kreative Arbeit, die (fast) jedem Freude bereitet. Nichts ist befriedigender, als die eigene Wunschfigur selbst hergestellt zu haben. Auch hier ist wieder die Auge-Hand-Koordination gefördert, Phantasie und Vorstellungskraft sind gefragt, aber auch eine gewisse Portion Geduld und Ausdauer, einen einmal begonnenen Prozeß zu Ende zu bringen. Die Belohnung dafür ist um so einmaliger: Dieses Wesen, so wie es hier ist, gibt es wirklich nur einmal! Es ist mein Eigenes, und es muß tun, was ich möchte!

Beim ersten ungezwungenen Agieren mit der Puppe (noch ganz ohne Bühne) kann die Scheu, sich vor den anderen hör- und sichtbar auszudrücken, leicht überwunden werden. Oft empfiehlt sich ein Spiel frei im Raum, um auch Bewegungshemmungen abzubauen.

Nach Möglichkeit sollten die Rollen gewechselt werden, damit jeder Beteiligte in einer Gruppe einmal Gelegenheit bekommt, die eigene Figur auch einmal aus der Distanz agieren zu sehen - was oft ganz neue Einsichten vermittelt.

In diesen Spielen überträgt sich das Sich-Ausleben der Spieler auch auf die Zuschauer: Sie vergleichen sich mit der Puppe, sie wird ermutigt, gewarnt, gebremst. Sie wird zum Sprachrohr für Spieler wie für Zuschauer und für beide Parteien zum Ausdrucksträger von Gefühlen, Wünschen, Gedanken aus Phantasie und Wirklichkeit.

Immer wieder passiert es, daß bei Puppenspiel am ehesten "Kasperlespiel" assoziiert wird. Zweifelsohne hat der Kasper mit seiner Ideologie und in seinen unterschiedlichen historischen und kulturellen Erscheinungsformen (s.u.) einen wichtigen Stellenwert. Therapeutisches Puppenspiel, so wie es hier verstanden wird, hat jedoch mit Kasperlespiel nichts zu tun! Es hat auch nichts zu tun mit einem mahnend erhobenem Zeigefinger - in diesem Fall wäre es völlig fehlverstanden, und ich würde es auch als einen Mißbrauch der psychischen Kraft der Puppen betrachten, wenn eine Puppe nur als Ersatz einer Autorität genutzt würde, die dem Mahnenden selbst abgeht.

Hier sind wir auch an der Grenze des Theaters angekommen. Therapeutisches Puppenspiel ist mehr und anders als Puppentheater, und dieser Unterschied soll hier herausgestellt werden. Therapeutisches Puppenspiel ist vor allen Dingen immer Du-konzentriert, das heißt ganz gezielt auf ein Gegenüber bezogen. Im Dialog darf der Therapeut selbst kein Anliegen haben außer dem, dem Klienten möglichst nahe zu sein. Puppentheater ist im Vergleich dazu zwar für ein Publikum gedacht, jedoch immer Ich-konzentriert, was den Künstler angeht, der mit seiner Kunst und seinem Tun im Mittelpunkt steht.

Therapeutisches Puppenspiel

  • Es ist das Spiel des Kindes: Das Spiel steht für sich selber. Der Spielprozeß steht im Vordergrund - und was er beim Spieler bewirkt. Es handelt sich um einen geschützten Raum, aus dem nichts nach außen dringen darf. Das Spiel wirkt befreiend und Spannung abbauend, indem es dazu dient, verdrängte Gefühle nach oben zu bringen, Ängste abzubauen, Konflikte zu lösen - z.B. steht die Hexe, die getötet werden darf, vielleicht für Aggressionen gegen die Mutter. Ängste nehmen Gestalt an in der Figur und verlieren damit an Kraft, da spielerisch damit umgegangen werden kann. Der Spieler spielt, wie er sich gerade fühlt, und dabei gibt es keine Zuschauer, keine Bewertung und keine Theaterkritiken. Die Beziehung zum Mitspieler (Therapeut) ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Prozesses. Der Therapeut kann erkennen - sofern er die Symbolsprache versteht -, was das Kind ihm mitteilt.
  • Spiel des Therapeuten: Er spielt nach Anweisungen des Kindes. Das Kind steht immer im Mittelpunkt. Der Therapeut ist Begleiter, Helfer, Zuhörer, Einfühler, Beobachter und Anreger. Er begleitet das Kind in der Bewältigung einer schwierigen Lebensphase und handelt therapeutisch auf Grund von Einfühlung in das psychische Problem des Kindes. Er braucht Intuition und psychologisches Fachwissen.
  • Inszenierung: Sie muß hier keine geschlossene Geschichte sein. Sie kann u.U. sehr langweilig für Zuschauer sein und ist immer wieder anders. Ein Bügelbrett reicht als Bühne, drei Figuren und wenige Requisiten reichen aus, um eine Geschichte zu erfinden, und die Sprache kommt "aus dem Bauch".
  • Figuren: Sie sind in ihrem Ausdruck eindeutig festgelegt (archetypisch) oder sehr neutral (Kind/ Eltern) und realistisch in der Gestaltung. Jede Figur hat ihre eigene Aussage. Je nach Frage und Klient werden die Figuren eingesetzt und interpretiert und sind so variabel einsetzbar. Jeder kann sie herstellen.

Puppentheater

  • Es ist ein Spiel für die Öffentlichkeit: Er spielt für den Zuschauer, der verzaubert, belehrt und/oder unterhalten werden soll. Der Zuschauer selbst kann das Spiel nur mittels seiner Phantasien und Projektionen mitgestalten. Es ist auch nicht entscheidend wichtig, ob er sich voll auf das Stück und seine Aussage einläßt; es kann für ihn trotzdem unterhaltsam gewesen sein. Die Inszenierung stellt sich der Kritik der Öffentlichkeit. Das Stück wird immer wieder gleich gespielt. Aktuelle Gefühle der Spieler sollten keine Rolle spielen.
  • Spiel des Puppenspielers: Die Puppenspieler sind hier die Chefs; ihre Ideen sind entscheidend. Sie haben sich aus bestimmten Gründen für ein Stück entschieden und spielen es aufgrund ihrer persönlichen Entscheidung in ihrer persönlichen Interpretation.
  • Inszenierung: Hier wird Perfektion angestrebt: Licht, Musik, Bühnengestaltung und Figuren sollten zusammen mit der Aussage des Stückes aus einem Guß sein. Das Stück selbst hat einen Rhythmus und einen Spannungsbogen. Die Sprache ist poetisch.
  • Figuren: Sie müssen nicht völlig ausgestaltet sein und lassen in jedem Fall Raum für Phantasien der Zuschauer. Sie unterwerfen sich der Aussage des Stückes und haben festgelegte Charaktere. Die Figur ist in ihren Bewegungsmöglichkeiten, in ihrer Kleidung und ihrer Stimme speziell für diese Rolle festgelegt worden und so oft auf das Wesentliche reduziert, so daß sie viel Raum für Projektionen läßt. Meist hat sie ein Künstler hergestellt.

Was Puppen alles können

  • Diskussionen leiten
  • Streit schlichten
  • die eigene Meinung deutlich machen
  • neue Erfahrungen wagen
  • dumme Fragen stellen
  • schüchtern sein
  • vorlaut und frech sein
  • trösten
  • zum Lachen bringen
  • mit uns weinen
  • mutig sein
  • ängstlich sein
  • stark sein
  • schwach sein
  • klug sein
  • dumm sein
  • lieb sein oder
  • böse sein - ganz nach Bedarf

Das bedeutet: Puppen können alles und dürfen alles, was ein "normaler" Mensch nicht kann und darf oder was ein "gut erzogenes Kind" sich nicht traut zu tun - aber vielleicht doch gerne einmal tun möchte, da die Impulse dazu in ihm leben - ob uns das gefällt oder nicht. Die Puppe mit ihrer Stellvertreterfunktion setzt alle diese Regeln außer Kraft: Mit ihr kann auch der Therapeut oder der Pädagoge die Seiten in sich mobilisieren, bei denen er sich selbst unsicher oder ängstlich fühlt. Und so wird sie nicht nur für den Hilfesuchenden zum Helfer, sondern auch für den Professionellen.

Nur zu einem sollte sie nie mißbraucht werden: Sie ist kein verlängerter pädagogischer Zeigefinger! Und auch kein Instrument, um Forderungen geschickt zu unterstreichen.

Puppenarten

Die Handpuppe

Für jeden Patienten ist im therapeutischen Prozeß die Herstellung einer Handpuppe (vor allem nach der weiter unten beschriebenen und von Käthy Wüthrich speziell entwickelten Methode, vgl. Wüthrich & Gauda 1990) der einfachste und unmittelbarste Weg, ein dreidimensionales Bild seines inneren Zustandes zu schöpfen. In zwei bis drei Therapiestunden hat auch ein manuell relativ ungeschickter Mensch oder ein recht kleines Kind (ab ca. 4 Jahren) nach dieser Methode "seine" Identifikationsfigur geschaffen und hat somit recht schnell ein echtes Erfolgserlebnis. Erwachsene brauchen dazu oft sehr viel länger als Kinder, da bei ihnen die Entscheidungsprozesse häufig weniger spontan und mehr kopfgesteuert sind. Dazu kommt, daß Kinder in der Regel schneller mit dem von ihnen Geschaffenen auch zufrieden sind und nicht so lange an sich kritisieren und die Figur korrigieren und verbessern.

Diese selbstgeschöpfte Handpuppe erlaubt dem Kind, auf dem kürzesten Weg in die Figur hineinzuschlüpfen: Indem es sie über die Hand streift, kann es sie mit seiner Identität ausfüllen und im Spiel seine innere Geschichte gestalten und sichtbar werden lassen (Bisher und auch in der Folge wird oft von "Kind" gesprochen, wenn "Mensch" gemeint ist. Das liegt daran, daß mir aus meiner eigenen therapeutischen Arbeit die Kinder am nächsten sind. Fast alles Gesagte gilt jedoch in gleichem Maße auch für Erwachsene - und wenn nicht, so wird es gesondert betont).

Das "mit der Hand in die Puppe schlüpfen" bzw. "die Puppe überstreifen" macht deutlich, daß hier im Spiel eine andere Person die Stelle des Kindes einnimmt - eine Person, die zwar viel mit dem Kind zu tun hat, aber eben doch ein Stellvertreter ist. Dadurch, daß sie stellvertretend für etwas oder jemand anderen steht, darf die Puppe auch alles: Sie darf schimpfen, fluchen, spucken, kämpfen, zerstören, weinen, lieben, lachen, aggressiv sein und anlehnungsbedürftig; sie darf rauben, morden, zaubern und verwandeln - und vieles mehr. Kurz sie - als Puppe - darf alles, was wir Menschen oft nicht dürfen oder uns nicht trauen, und sie kann auch alles. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Die Aufgabe des Therapeuten besteht darin:

  • zu beobachten,
  • sich in die Innenwelt des Kindes hineinzuversetzen,
  • die Symbole im Spiel zu erkennen, zu deuten und in einen größeren Gesamtzusammenhang zu stellen,
  • die innere Geschichte des Kindes behutsam aufzunehmen, zu begleiten, neu zu ordnen,
  • andere, bisher unbekannte Verhaltensalternativen aufzuzeigen,

um so dem Kind einen neuen gangbaren Weg aus seiner Problematik zu ermöglichen.

Die Marionette

Da (wie gesagt) sowohl die Herstellung als auch das Spielen mit der Figur therapeutische Wirkung haben, ist bereits zu berücksichtigen, daß die Marionette schon von der Art ihrer Herstellung her denkbar ungeeignet für Kinder ist. Der Herstellungsvorgang erfordert sehr viel Zeit, ist aufwendig und kompliziert und verlangt eine Menge Geduld - etwas, was die meisten Kinder - und besonders diejenigen, die zur Therapie vorgestellt werden - nicht mitbringen. Hier sind eher schnelle Erfolgserlebnisse von Nöten - insbesondere auch, da die Mehrheit der Therapiekinder nicht gerade ein stabiles Selbstwertgefühl haben, das ihnen helfen würde, so lange Prozesse ohne sichtbare Erfolge durchzuhalten. Durch den aufwendigen und langen Prozeß der Herstellung wird außerdem der unmittelbare, schöpferische Prozeß verhindert und eine Identifikation des Kindes mit dem Medium Puppe im therapeutischen Sinne findet kaum noch statt.

Marionetten verlangen insgesamt auch eine große Fingerfertigkeit beim Spiel: Das Spielkreuz und die Fäden der Marionette verhindern eine direkte Umsetzung der Bewegung und schaffen zusätzliche Distanz. Die Aussagekraft des Spiels, das uns Hinweise gibt über den momentanen Gemütszustand des Kindes, ist dadurch reduziert. Ein Zugang zu den Innenwelten des Kindes, den Störungen, die wir erkennen wollen, um einen therapeutischen Prozeß in Gang zu bringen, wird dadurch unmöglich.

Die Schoßpuppe

Sie gehört im therapeutischen Prozeß in die Hand des Erwachsenen. Schoßpuppen sind durch ihre Größe (60-80 cm groß und mit Schuhen und Kinderkleidern bekleidet) sehr geeignet, um als Vermittler zwischen dem Kind und seinem magischen Denken und der Erwachsenenwelt aufzutreten. Sie können gut Geschehen kommentieren, Neugierde wecken, trösten, Mut machen, in großer Runde die Vorstellung übernehmen oder vielleicht auch eine "Geschwisterfunktion" ausüben. Sie sind - mit einem Wort - ideale Kontaktschaffer.

Ihre Führung erfordert jedoch - wie bei der Marionette - einiges an Geschick, so daß die Einsatzmöglichkeiten im therapeutischen Spiel vor allem für die kleineren Kinder sehr begrenzt sind. In ihrer Hand wirkt die Schoßpuppe dann in der Regel leblos und ungelenk und die Kinder verlieren das Interesse.

Für die Helfer jedoch können die Schoßpuppen unschätzbare Helfer und zuweilen auch Retter in der Not sein. Dazu ein Beispiel: In meinen Räumen sitzt "meine" Schoßpuppe mit dem Namen Liese immer bei mir in der Praxis. Ich habe Liese bereits sehr lange, und sie ist so etwas wie mein zweites Ich: ich als 7jähriges Mädchen, neugierig und unbefangen. Und in diesem Sinne war mir Liese schon oft eine große Helferin.

An eine Situation erinnere ich mich mit besonders großer Deutlichkeit: Angekündigt war mir von einer Kollegin des Jugendamtes ein 16jähriges Mädchen mit starkem Übergewicht, das mit seiner Mutter zum Kennenlerngespräch kommen sollte. Es klingelt und herein kommt eine energische Mutter, die ein sehr großes, sehr dickes Mädchen hinter sich herzerrt, das völlig verängstigt in jedem Arm einen Teddybären an seine Brust drückt und mich erschreckt anstarrt. Darauf war ich nicht vorbereitet! Ich erwartete eine 16jährige! Kein Kleinkind in dem Körper einer Riesin!

Hier konnte nur noch Liese helfen! Ohne das Mädchen auch nur zu beachten, begrüßte Liese zuerst den einen Teddybären, dann den anderen. Sie stellten sich einander vor, und nach wenigen Minuten waren die "Drei" munter miteinander im Gespräch. Dann konnte Liese auch fragen, wen die Bären denn da mitgebracht hätten usw., und ganz allmählich kamen auch das Mädchen und Liese und das Mädchen und ich miteinander in Kontakt. Liese stellte mich vor und das Eis war gebrochen. Wir hätten hier nie eine Chance miteinander bekommen, hätte Liese uns nicht geholfen. Dieses Kind war bereits so verängstigt und eingeschüchtert von allen Seiten, daß eine Psychologin überhaupt keine Aussichten gehabt hätte, sie zu einem Gespräch zu bewegen!

Willenlos wie eine Puppe!

Es ist das Privileg der Schöpfer einer Puppe, mit ihrem Geschöpf zu tun, was immer sie möchten. Die Puppe ist jedweder Willkür ausgesetzt - ob sie nun geliebt und gewiegt wird oder gebeutelt und geköpft. Alle Impulse richten sich nicht gegen das Selbst oder gegen Menschen, sondern gegen Gleiches an einem Stellvertreter - die Puppe fängt alle unkontrollierten und überschüssigen Affekte auf. Sie erlaubt Verbindung und Abgrenzung gleichzeitig - was nirgendwo sonst möglich ist (Petzold 1991, S. 427 ff.).

Dabei können Puppen im therapeutischen Prozeß ganz unterschiedliche Funktionen übernehmen. Sie können sein:

  • Protektionspuppen
  • Substitutionspuppen
  • Aggressionspuppen und
  • Identifikationspuppen

Protektionspuppen sind Figuren, in die das Kind schützende Eigenschaften hineinlegt, die ihm selbst meist fehlen oder die es sich wünscht. So wird ein Teddybär zum starken Beschützer in allen Lebenslagen, und wenn er dabei ist, kann dem Kind nichts mehr geschehen. Im Spiel kann das auch ein Polizist sein, der "Amtsgewalt" ausüben kann, oder es kann mutig sein wie ein Löwe oder tapfer wie ein mittelalterlicher Ritter. Häufig sind es starke oder stark machende Figuren; es können jedoch auch zärtliche, tapfere, schöne Figuren sein oder was der Eigenschaften mehr sind, die das Kind für sich als fehlend erlebt. Viele der modernen Helden aus der Spielzeugindustrie (He-Man, Bat-Man, Spider-Man usw.) sprechen die Kinder genau auf dieser Ebene an und haben u.a. auch deshalb so große Erfolge.

Identifikationspuppen sind im Spiel all jene Figuren, mit denen das spielende Kind sich selbst identifiziert. In der Regel werden sie auch von ihm selbst gespielt. Das kann die schöne Prinzessin sein oder der starke Held, deren Schönheit und Kraft auf die Spieler selbst übergeht. Oder auch die verstoßene Stieftochter, die immer so leiden muß, wie auch das Kind sich leidend fühlt. Sie geben immer Auskunft darüber, wie der Spieler sich fühlt - im Gegensatz zur Projektionspuppe, die Auskunft darüber gibt, wie der Spieler gerne sein möchte. Indem die Kinder sich die Figur "überziehen" (über die Hand), ziehen sie auch eine zweite Haut über.

Hat ein Spieler eine Figur selbst hergestellt, so handelt es sich in aller Regel um eine Identifikationsfigur, die zumindest einen Teilaspekt der Persönlichkeit widerspiegelt - auch wenn man manchmal überlegen muß, wo sich dieser Anteil im Alltag denn verbirgt.

Substitutionspuppen stehen für etwas anderes oder für jemand anderen aus dem Seelenleben oder dem realen Leben des Kindes. So steht z.B. die immer wieder operierte Puppe für das Kind selbst, das gerade eine Operation hinter sich hat und nun vielleicht selbst in der Rolle des Arztes die andere Seite erlebt. Sie werden meist benötigt, wenn es darum geht, eine erlebte Situation zu "be-greifen".

Aggressionspuppen müssen eigentlich nicht näher erläutert werden: Das sind all die Figuren, die ihre Aggressionen frei und ungestraft äußern dürfen, weil sie von Natur aus böse sind: die Hexe, der Teufel, der Räuber, Dracula und andere Bösewichte. Sie dienen in erster Linie der (kanalisierten) Aggressionsabfuhr.

Allerdings sind sie nicht zu verwechseln mit Puppen, die speziell dazu da sind, wirkliche, im Augenblick nicht anders zu bändigende Wut und Aggression an ihnen auszutoben (wie z.B. die große "Verhaupuppe" aus Stoff und Bettfedern, die an Stelle echter Feinde verprügelt werden darf).

Therapeutische Techniken

In der Regel spielen Klient und Therapeut gemeinsam ein Stück, das frei improvisiert ist und/oder der Phantasie des Klienten entsprungen ist. Das kann ein Lieblingsmärchen, ein Stück aus einer Phantasiereise, ein Stück in der Dreierdynamik (vgl. Improvisieren und Spielen...) sein. Wichtigste Regel dabei ist, daß jeder Spieler sich in die Rolle, die ihm zugeteilt ist, ganz hineingibt: Die Hexe ist eine wirkliche Hexe und benimmt sich auch so, das Baby ist abhängig und versorgungsbedürftig, der Fuchs weise und hinterlistig, der Polizist streng zu den Bösen und achtsam zu den Guten usw. Da wir es mit Archetypen (vgl. Symbole...) zu tun haben, sind sie immer eindeutig, bekannt und gleich besetzt.

Diese Art zu agieren nennen wir Identifikation - das meint die Belebung der Figur mit dem ihr eigenen Aufforderungscharakter. Durch das Hineinschlüpfen mit der Hand in die Figur werden die Eigenschaften der Figur übernommen. "Ich bin der böse Räuber, stark und böse, und ich nehme mir alles, was ich möchte!" Im Spiel wird dann diese Seite ausgelebt.

Dennoch kann es sein, daß sich in Spiel Hindernisse ergeben:

  • ein Kind spielt immer die gleiche Geschichte, ohne zu einer Lösung zu finden
  • dem Räuber will es nicht gelingen, richtig böse und räuberisch zu sein
  • dem Therapeuten fällt es trotz der Hilfe der Figur schwer zu erkennen, welches die Botschaft ist, die das Kind ihm mitteilt
  • usw. usf.

In diesem Fällen kann es hilfreich sein, andere therapeutische Techniken zu verwenden, z.B. den Dialog: Das meint, mit der Puppe selbst als Klient in einen Dialog zu treten. Der Spieler spielt beide Rollen, sich selbst und die Puppe. Das ist eine gute Übung zur Enthüllung einer inneren Konfliktdynamik oder zum Ausdruck von Ambivalenzen, dem Kampf mit dem Gewissen usw. ("Ich wäre doch so gerne ein richtiger Räuber, aber es will mir nicht gelingen!" ... "Du wirst erwischt und bestraft, wenn du zu böse bist!"). Diese Technik eignet sich hervorragend bei Erwachsenen und Jugendlichen, für Kinder ist sie von zu hoher kognitiver Komplexität.

Attribution ist hingegen eine Technik, die sich überall dort als nützlich erweist, wo die identifikatorischen Leistungen sehr gering sind. Das kann der Fall sein, wenn übergroße Angst den Spieler blockiert, oder wenn ein intellektuell ausgerichteter Mensch kaum auf die Puppe und ihren emotionalen Appell anspricht. Hier spricht dann der Therapeut und verleiht der Puppe Eigenschaften. Die Auswahl der Figuren und ihr Verhalten muß aber auf die Problemlage des Klienten abgestimmt sein. Hier ist es z.B. hilfreich, den Klienten wenigstens dazu aufzufordern, drei Gegenstände und drei Personen sowie eine Ortsbestimmung zur Erstellung eines Stückes vorzugeben. In glücklichen Fällen steigt der Klient sozusagen in das Stück mit ein.

Beim Puppendoppel übernimmt der Therapeut die gleiche Puppe wie der Klient und gibt positive Anstöße überall dort, wo dieser sie nicht sehen oder spüren kann: Hat z.B. ein König sein Land verloren und ist traurig und verzweifelt, so kann der Therapeut als zweiter König kommen und ihm Unterstützung anbieten.

Puppenwechsel funktioniert ähnlich wie der Rollenwechsel im Psychodrama. Das gleiche "Stück" wird mit neuer Besetzung gespielt. Das Kind lernt durch das Zuschauen, wie ein anderer die gleiche Rolle ausfüllt und sich verhält, was er anders macht, welche Ideen er einbringt und welche Verhaltensweisen ihm zur Verfügung stehen. Das geht natürlich nur in Gruppen.

Puppentausch ist auch aus dem Psychodrama übernommen (wie der Rollentausch dort): Wer vorher Prinzessin war, wird König, und der König wird die Prinzessin. Dadurch bekommt der Klient Gelegenheit, die Identität des jeweils anderen überzustreifen und zu spüren, wie dieser sich fühlt.

Literatur

Gudrun Gauda: Theorie und Praxis des therapeutischen Puppenspiels. Lebendige Psychologie C. G. Jungs. Verlag modernes lernen, Dortmund 2001

Hilarion Petzold: Puppen und Puppenspiel in der Psychotherapie. Mit Kindern, Erwachsenen und alten Menschen. Pfeiffer Verlag, München 1983

Hilarion Petzold: Puppen und Puppenspiel in der Integrativen Therapie mit Kindern. In: Hilarion Petzold & Gabriele Ramin (Hrsg.) Schulen der Kinderpsychotherapie. Junfermann Verlag, Paderborn 1991, S. 427-488

Madeleine Rambert: Das Puppenspiel in der Kinderpsychotherapie. Ernst Reinhardt Verlag, München 1988

Gerhild von Staabs: Der Scenotest. Stuttgart 1951

Käthy Wüthrich & Gudrun Gauda: Botschaften der Kinderseele. Puppenspiel als Schlüssel zum Verständnis unserer Kinder. Kösel Verlag, München 1990

Weitere Informationen

Siehe Website http://www.puppenspiel-therapie.de

Autorin

Dr. Gudrun Gauda ist Diplom-Psychologin und ist für die Öffentlichkeitsarbeit des DGTP zuständig. Kontakt: GaudaPsych@aol.com