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Zitiervorschlag

Rezension

Edith Schreiber-Wicke, Carola Holland: Harvey mit den vielen Hüten.  Stuttgart: Thienemann-Esslinger Verlag 2019, 32 Seiten, EUR 13,00 - direkt bestellen durch Anklicken

 

                             

Zu Beginn wird der Protagonist des Buches, der Hase Harvey,  mit seiner Begeisterung für Hüte, Mützen und andere Kopfbedeckungen vorgestellt. Im weiteren Verlauf der Handlung gehen ihm in einem Sturm aber sämtliche Kopfbedeckungen verloren. Auf seiner Suche danach findet Hutfan Harvey sie nach und nach wieder. Da die Finder der Hüte jene allerdings dringlicher benötigen als er selbst entschließt er sich ein ums andere Mal ihnen die Hüte zu überlassen. So findet jeder Hut – bis auf den letzten, den der Hase partout nicht finden kann – einen neuen überglücklichen Besitzer. Als er niedergeschlagen nach Hause zurückkehrt, findet Harvey zu seiner großen Überraschung den vermissten Hut gefüllt mit Karotten wieder. Seine neuen Freunde, die anderen Tiere, denen er die Hüte geschenkt hatte, haben diesen letzten gefunden und ihn zum Dank mit Karotten für Harvey gefüllt.

Das Bilderbuch weist zum Teil mehrere Bilder pro Seite, zum Teil eine die gesamte Seite ausfüllende, die kindliche Fantasie anregende Abbildung auf. Die prägnanten, für ein Kinderbuch durchaus anspruchsvollen Texte werden durch die farbenfrohen Bilder schön veranschaulicht. Der verhältnismäßig große Wortschatz mit Worten wie „Zweibeiner“, „Vorratsgefäß“ oder „bekümmert“ können den Wortschatz des Kindes erweitern. Die kindliche, aber durchaus mit Spannungsbogen und Happy End versehene Geschichte hat einen durchweg herzlichen Charakter und vermittelt den Wert des Teilens sowie des guten Umgangs untereinander. Das Buch ist vor allem für Kinder ab 4 Jahren zu empfehlen.

Susanne Stegmaier

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