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Zitiervorschlag

Rezension

Klaus Günterberg: Der Cyber-Peter. Ilmenau: Verlag Kern GmbH 2013, 36 Seiten, EUR 14.90 – direkt bestellen durch Anklicken

 

Besonders graue Wintertage in der Advents- und Weihnachtszeit laden ein, es sich zu Hause gemütlich zu machen und aus einem lustigen oder spannenden Kinderbuch vorzulesen. Vielfach greifen Eltern und Großeltern zu den Klassikern – denn was sich schon bewährt hat, ist eine Empfehlung. Gut, wenn es dabei auch die „Version 2.0“ gibt – die an die aktuelle Lebenswelt angepasst wurde: „Der Cyber-Peter“. Hier haben Klaus Günterberg und der Zeichner Christian Habicht die schlechten Angewohnheiten der Kids von heute aufs Korn genommen: das Handy in Kinderhand, Graffiti-Sprüher, Bewegungsarmut und Fastfood, Bummelei, Rauchen und den Alkohol. Denn heutzutage kennt kein Kind mehr das Tintenfass als Hilfsmittel zum Schreiben, wie im Klassiker „Struwwelpeter“ beschrieben. Auch der „Suppenkasper“, gemeint sind Hunger und Abmagerung, spielt bei uns kaum eine Rolle – eher Probleme mit Bewegungsarmut und Übergewicht.

Heike Sachs

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