Zitiervorschlag

Rezension

Howard Pyle: Robin Hood. Neu erzählt von Maria Seidemann. Mit farbigen Bildern von Ute Thönißen. Würzburg: Arena Verlag 2022, 67 Seiten, EUR 9,00 – direkt bestellen durch Anklicken

Seit Mitte des 15. Jahrhunderts werden Balladen und Geschichten über Robin Hood erzählt, die im Laufe der Zeit immer wieder umgedichtet und verändert wurden. Anfangs wurde er als gefährlicher Wegelagerer einfacher Herkunft beschrieben, später als enteigneter und gegen die Normannen kämpfender angelsächsischer Adeliger und schließlich als sympathischer Dieb, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Ob er wirklich gelebt hat, konnte bis heute nicht belegt werden.

Die Abenteuer des Robin Hood wurden auch in jüngster Vergangenheit immer wieder neu erzählt, für verschiedene Altersgruppen adaptiert, mehrfach verfilmt und in Zeichentrickserien verarbeitet. In ihrer Neubearbeitung für die bekannte Reihe „Klassiker einfach lesen“ des Arena Verlages, die sich an Kinder ab sieben Jahren richtet, orientierte sich Maria Seidemann an dem Buch „Robin Hood“ des US-amerikanischen Autors und Illustrators Howard Pyle (1853-1911) von 1883. Der in großen Buchstaben gedruckte Text enthält die Geschichten „Wie Robin geächtet wurde“, „Der Haftbefehl“, „Das Schützenfest“, „Die Hochzeit des Spielmanns“, „Der Mann im Pferdefell“ sowie „Robin und der König“. Die bekannte Illustratorin Ute Thönißen hat das Kinderbuch auf jeder Doppelseite mit detailreichen, stimmungsvollen und realistischen Bildern versehen.

Martin R. Textor



In: Martin R. Textor/Antje Bostelmann (Hrsg.): Das Kita-Handbuch.

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