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Zitiervorschlag

Rezension

Marianne Ferrer: Tukanien. In Zusammenarbeit mit Valérie Picard. Aus dem Französischen von Katharina Hussi. Aschaffenburg: Alibri Verlag 2020, 48 Seiten, EUR 17,00 – direkt bestellen durch Anklicken

Marianne Ferrer, eine renommierte kanadische Bilderbuchautorin und -illustratorin, lädt Vorschul- und Grundschulkinder ein, die junge Frau Amandine auf ihrer Forschungsreise zur Insel Tukanien zu begleiten, die nur einmal alle 50 Jahre für einen einzigen Tag aus dem sie umgebenden dichten Nebel auftaucht. Amandines Großvater Dr. Alfonso hat sie zuerst betreten und machte so „die schönste Entdeckung seines Lebens“. Seitdem sind fast 50 Jahre vergangen, und so fährt Amandine mit demselben Schiff wie damals ihr Großvater zu der Stelle, wo Tukanien wieder auftauchen müsste. Und wirklich lüftet sich der zähe Nebel, und die junge Forscherin hat einen Tag Zeit, alleine die Insel zu erkunden.

Und was Amandine alles sieht! Sie trifft auf wunderbare Tiere, Fische, Vögel und Insekten wie Zweiphine, Leuchtrochen, Albatressen, Widderhörner, Meerbären, Erdbeerfasane, Ringelschweine, Dromezebras, Kolibrellen, Schmetterfliegen etc. Und sie entdeckt sogar eine Tierart, die ihr Großvater nicht beobachtet hat! So kann sie ihr einen Namen geben und tauft sie „Löwen-Utans“.

Das mit plakativen, collagenartigen Bildern illustrierte Buch weckt den Entdeckungsgeist, fördert die Fantasie und amüsiert durch die Namen, die Marianne Ferrer den beschriebenen ca. 20 Tierarten gegeben hat.

Martin R. Textor

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