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Zitiervorschlag

„Kammerat-Feedback“ – Feedback zwischen Kindern

Heidi Ingemann Jensen

 

Was ist Feedback?

Feedback ist eine Rückmeldung, in der eine Person einer anderen Person mitteilt, wie ihre Leistung oder ihr Verhalten erlebt wird. Damit besteht die Rückmeldung aus einem Sender und einem Empfänger. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was gut gemacht wird und / oder an welcher Stelle es noch Entwicklungspotenzial gibt. Feedback fördert persönliche Lernprozesse, unterstützt die Selbsteinschätzung und damit die eigene Entwicklung.

In Bezug auf unser berufliches und persönliches Handeln hat konstruktives Feedback einen großen Einfluss auf unser Selbstverständnis und unsere Fähigkeiten. Die Betonung liegt jedoch auf konstruktiv: Sowohl beim Geben als auch beim Empfangen von Feedback sind wichtige Regeln zu beachten. Nur so können Entwicklungschancen des Empfängers sowie eine gute Beziehung zwischen Absender und Empfänger gefördert werden. Konstruktives Feedback kann eine Beziehung verbessern oder vertiefen, destruktives kann sie hingegen schädigen. Angemessen formulierte Rückmeldungen helfen uns bei der Gestaltung unserer nächsten Handlungen (Nottingham & Nottingham, 2016, S. 15). Ein gutes Feedback bezieht sich auf die Beobachtung und ermittelt den Wert der Handlung, falls vorhanden. Dieses Bewusstwerden formt unseren Werte, unseren Charakter und beeinflusst unsere Handlungen.

Feedback zwischen Kindern

„Kammerat-Feedback“ kommt aus dem Dänischen und bezeichnet das Feedback zwischen Kindern. Kinder geben sich Feedback, indem sie auf bestimmte Art und Weise auf Initiativen, Vorschläge, Anregungen oder Handlungen der anderen Kinder reagieren. Diese Reaktionen erfolgen auf körperlicher oder verbaler Ebene und sind – zumindest am Anfang – noch impulsiv und nicht immer unbedingt wertschätzend oder konstruktiv. Richtig Feedback zu geben und zu erhalten ist etwas, das man früh im Leben lernen muss. Die Verwendung von Feedback als Lernmethode und Dialoginstrument ist für das Erreichen eines klaren Ziels von wesentlicher Bedeutung. Laut James und Jill Nothingham sollte das Feedback dazu beitragen, drei Feedback-Fragen zu beantworten, die sich dem Ziel nähern: Was will ich / wollen wir erreichen? Wie weit bin ich / sind wir bisher gekommen? Was soll ich als nächstes tun? So wird Feedback als effektivster Weg zur Zielerreichung und Weiterentwicklung  gesehen (vgl. Nottingham, 2014, S.23).

Sich gegenseitig Feedback zu geben, fördert die sozial-emotionalen Kompetenzen sowie die Selbstkompetenzen der Kinder. Im Gespräch erwerben sie wichtige kommunikative Fähigkeiten und entwickeln sich zu guten Gesprächspartner/innen. Gleichzeitig helfen sie sich gegenseitig dabei, die eigenen Lernfortschritte zu erkennen und einzuschätzen. Damit die Kinder lernen, wie Feedback richtig ausgeübt wird, ist es wichtig, dass die Erzieher/innen es ihnen vorleben und ihnen auch das Ziel des Feedbacks verdeutlichen. Wenn Kinder und Erwachsene eine Rückmeldung erhalten, können sie darauf aufmerksam gemacht werden, was sie selbst nicht gesehen haben. Feedback hilft Kindern, ihr eigenes Lernen zu erkennen. Dabei kann Feedback sowohl formell als auch informell sein. Unabhängig davon, wie wir Feedback verwenden, suchen wir nach einer Antwort, die zur Gestaltung der nächsten Antwort beiträgt (Nottingham, 2016, S. 15).

Die aktive Teilnahme von Kindern an Gesprächen fördert das Lernen. Laut Nottingham scheint Dialog ein Denkwerkzeug zu sein (Nottingham, Nottingham & Renton, 2016, S. 27). Wenn sich Kinder entwickeln, müssen sie verstehen, dass ihre Probleme und Beurteilungen sowie ihre Beziehungen immer komplexer werden (Nottingham, Nottingham & Renton, 2016, S. 27). Dialoge dienen als Hilfe für das Kind, um über die komplexen Fragen nachzudenken, die entstehen können, wenn sie an einem Projekt arbeiten oder einem Spiel nachgehen. Die Kinder profitieren mehr von der Aktivität, wenn der Erzieher/innen den Dialog zwischen den Kindern anregen, denn so lernen sie sich gegenseitig zu unterstützen. Es ist wichtig, dass wir als Pädagog/innen Vorbilder für die Kinder sind. Dies gilt auch für die Entwicklung einer Feedbackkultur. Wenn die pädagogische Fachkraft selbst oft konstruktives Feedback gibt und gute hypothetische Fragen stellt, orientieren sich die Kinder an diesem Verhalten und lernen dieselbe "Sprache" zu sprechen.

Feedback zu geben und anzunehmen gleicht oft einem heiklen Balanceakt. Das Feedback zwischen Kindern verläuft – wie bereits beschrieben – auf unterschiedlichste Art und Weise und laut Nottingham & Nottingham nicht immer  der gewünschten Form (2016, S. 27). Feedback findet ständig statt und wird als formale oder informelle Kommunikation verstanden. Es kann ein Kopfnicken sein, ein Augenzwinkern oder ein Zeichen mit dem Finger (Nottingham & Nottingham, 2016, S. 38). Vieles kann unter Feedback zählen und als positiv oder negativ interpretiert werden. Daher ist es für Nottingham wichtig, sich darauf zu konzentrieren, Kindern zu zeigen, wie sie qualitativ hochwertiges Feedback anwenden können (Nottingham & Nottingham, 2016, S. 15). Die negative Anwendung des Feedbacks hat zur Folge, dass es zu einem schlechten sozialen Klima und Lernumfeld kommen kann. Wenn das Feedback so gut wie möglich funktionieren soll, muss eine gute Kultur vorhanden sein, eine auf Vertrauen basierende Kultur, die sich auf Lernen und Fortschritt konzentriert (Nottingham & Nottingham, 2016, S. 45). Die Kinder müssen sich bewusst sein, dass das Feedback vorhanden ist, um sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. Eine gut funktionierende Feedbackkultur wird Herausforderungen in der Gemeinschaft als interessant betrachten, während einfache Aufgaben langweilig und uninteressant werden (Nottingham & Nottingham, 2016, S. 47).

Es ist wichtig eine Feedbackkultur zu entwickeln, die sowohl während der pädagogischen Aktivitäten, in den Routinen als auch im Freispiel zum Tragen kommt. Ein Beispiel für Feedbackkultur im pädagogischen Alltag ist eine typische Garderobensituation, wenn die Kindergruppe sich für einen Ausflug auf dem Spielplatz anzieht. Manche Kinder sind schon sehr selbstständig und ziehen sich zügig allein an, während andere gewisse Handgriffe noch nicht können und mehr Unterstützung benötigen. In einer solchen Alltagssituation gibt es viele Möglichkeiten den Kindern Rückmeldungen zu geben, das Feedback zwischen ihnen anzuregen und die Selbsteinschätzungsfähigkeiten der Kinder zu fördern. Die pädagogische Fachkraft begleitet die Kinder bei ihren Handlungen. Sie motiviert zum Beispiel die Kinder, die sich bereits selbstständig anziehen dazu, den Kindern zu helfen, die dies noch nicht können. Das Kind, das es vielleicht gerade zum ersten Mal geschafft hat einen Reißverschluss zu schließen, wird angesprochen und in seinem Fortschritt positiv bestärkt.

Es geht nicht darum, so schnell wie möglich auf den Spielplatz zu gehen, sondern die verschiedenen Situationen der Kinder aufzugreifen. Denn auch Alltagssituationen bieten vielfältige Lernchancen und Möglichkeiten, um Kindern Feedbacktechniken nahe zu bringen. Die Fachkraft bestärkt sowohl das Kind, welches den anderen hilft als auch das Kind, dem geholfen wird. Die Kinder ahmen das Verhalten und die Sprache des Erwachsenen nach, wodurch das „Kammerat-Feedback“ zwischen den Kindern gefördert wird. Indem sie sich gegenseitig helfen und Feedback geben, erwerben sie soziale und kommunikative Fähigkeiten (Nottingham & Nottingham, 2016, S. 100). Dies beinhaltet unter anderem die Fähigkeit, sich selbst und andere zu verstehen, die Ansichten anderer zu respektieren, in Gruppen zu agieren und neben der Sprache auch die Mimik, Gestik sowie die Körperhaltung zu interpretieren (Nottingham & Nottingham, 2016, S. 100).

Lave & Wenger weisen darauf hin, dass das Lernen die eigene Motivation des Einzelnen erfordert und häufig als ein Prozess definiert wird, in dem der Einzelne eigenaktiv Wissen und Fähigkeiten erwirbt. Dies geschieht immer auf der Grundlage von Motivation und Partizipation (Illeris, 2012, S. 125). Die Lehre des Lebens ist Teil von Laves Denken über situatives Lernen. Sie geht davon aus, dass Lernen immer an einem bestimmten Ort und mit bestimmten Personen stattfindet und von der jeweiligen Situation abhängt (Hansen, 2014, S. 281).

Wenn die Erzieher/innen Rahmenbedingungen schaffen, die allen Beteiligten den Raum und die Möglichkeiten geben, voneinander zu lernen, dann bereichert das nicht nur die Bildungsprozesse der Kinder sondern – im Sinne des lebenslangen Lernens – auch die der Erwachsenen.

Aktionslernen als Team-Methode

Aktionslernen ist eine Gruppenmethode, die auf der Erfahrung der einzelnen Gruppenmitglieder beruht. Die Grundlage bildet die kollegiale Reflexion von Situationen aus dem beruflichen Alltag. Das Ziel der gemeinsamen Reflexion ist immer die Planung von anschließenden Handlungsschritten - also konkreten Aktionen. In einem zweiten Schritt werden diese Handlungsschritte in der Praxis umgesetzt und erneut reflektiert, wodurch sich wiederum neue Ergebnisse und weitere Schritte ableiten lassen.

Pädagogische Fachkräfte können das Aktionslernen als pädagogische Methode einsetzen und so gezielt Einfluss auf die Bildungsprozesse der Kinder nehmen. Gleichzeitig hat das Anwenden dieser Methode auch eine positive Wirkung auf die Professionalisierung der Erzieher/innen: sie reflektieren die Bildungsprozesse der Kinder und ziehen daraus Rückschlüsse für ihr pädagogisches Handeln. Die Voraussetzung hierfür ist das Interesse daran die eigene berufliche Praxis zu überprüfen und zu ändern bzw. weiterzuentwickeln.

Beim Aktionslernen geht es darum, durch Handeln zu lernen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und so quasi die Praxis in der Praxis weiterzuentwickeln. Durch die neugierige Suche nach Entdeckung wird Neugierde zu einem konkreten Ausgangspunkt für die Arbeit.

Krogh und Smidt haben das ursprüngliche 5-schrittige Aktionslernmodell weiterentwickelt. Sie haben dem Modell vier Phasen hinzugefügt: Zielsetzung, Planung, Implementierung und Wissen. Die Ergänzung des Aktionslernmodells um den Punkt auch „Fachwissen“ wurde als besonders wichtig erachtet, da dies zur Professionalisierung der Erzieher/innen dazu gehört und die Begründung für ihr pädagogisches Handeln darstellt. Darüber hinaus betonen Krogh & Smidt, dass Rahmenbedingungen, Planung und Organisation für die Umsetzung neuer Maßnahmen entscheidend sind. Ihr erweitertes didaktische Aktionslernmodell besteht aus neun dynamischen Punkten bzw. Phasen, die der jeweiligen Situation flexibel angepasst werden können (Krogh & Smidt, 2014).

Es ist ratsam, eine Steuerungsgruppe zu gründen, die den gesamten Aktionslernprozess vor dem Start plant und die Umsetzung sowie die Evaluation begleitet. Im Folgenden werden die einzelnen Schritte des Aktionslernens vorgestellt und gezeigt, wie diese die pädagogischen Fachkräfte dabei unterstützen können, das Feedback zwischen den Kindern zu fördern.

Phase 1: Neugierig hinterfragen

Hierbei geht es um das neugierige Erforschen der eigenen Praxis. Ein gemeinsamer Forschungsprozesses hilft auch dabei, eine gemeinsame Kultur zu schaffen. Durch die Initiierung eines Aktionslernprozesses werden konzentrieren sich die pädagogischen Fachkräfte auf einen gemeinsamen Fokus, was wiederum einen gegenseitigen Perspektivwechsel fördert. Gute Fragen in dieser Phase könnten sein:

  • Über was wundern wir uns derzeit im Team? Was fällt uns auf?
  • Worüber diskutieren wir gerade in unserer Einrichtung?
  • Was interessiert die Kinder? Welchen Herausforderungen stellen sie sich?
  • Welches Feedback bekommen wir von den Eltern? Was fragen sie und welche Antworten bekommen sie von uns?

In Bezug auf das „Kammerat-Feedback“ könnte eine Reflexionsfrage sein:

  • Wie motivieren wir als Pädagog/innen die Kinder, sich gegenseitig Feedback zu geben?

Phase 2: Wissen

Die Aktivierung von bereits vorhandenem oder Aneignung von neuem Fachwissen sollte vor Beginn des Aktionslernprozesses eingeleitet werden. Unter Wissen wird hier sowohl das theoretische Wissen verstanden, das auf diesem Gebiet existiert, als auch das Praxiswissen der Erzieher/innen aus ihren Beobachtungen und ihren Erfahrungen. Geeignete Fragen im Bereich des Fachwissens könnten folgendermaßen lauten:

  • Über welches Wissen verfügen wir bereits? Welches Wissen brauchen / wollen wir?
  • Was wissen wir über die Funktion Feeback? Kennen wir Feedbackregeln?
  • Wie geben sich Kinder Feedback?
  • Welche Aspekte der sozialen und sprachlichen Entwicklung spielen beim Feedback zwischen Kindern eine Rolle?
  • Wie motivieren wir zum Beispiel die Kinder dazu, ihre eigenen Lernfortschritte zu erkennen?
  • Wie kommunizieren wir mit den Kindern in Alltagssituationen, z.B. in der Garderobe? Helfen sich die Kinder gegenseitig, oder müssen sie von uns motiviert werden, sich gegenseitig zu unterstützen?

Phase 3: Ziel

Sowohl für pädagogische Fachkräfte als auch für Kinder werden auf der Basis des zuvor eruierten Fachwissens Ziele formuliert. Die Zielsetzung fördert die Aufmerksamkeit auf das aktuelle Thema und die Reflexion. Ziele sind wichtig, weil sie einen Kurs vorgeben und eine anschließende Bewertung ermöglichen. Die Ziele sollten konkret sein, damit die Zielerreichung auch überprüft werden kann.

Phase 4: Planung

In dieser Phase wird festgelegt, wer wann was tun soll. Das Aufstellen eines genauen Zeitplans ist wichtig, damit die Beteiligten die Ziele nicht aus den Augen verlieren.

Phase 5: Aktion

Eine Aktion ist ein vorher besprochener Handlungsschritt, der in der Praxis umgesetzt wird. Es ist wichtig, dass die Aktion das Thema/Problem/die Herausforderung aufgreift, sie klar ist und auf die Umsetzung des Ziels abzielt.

Eine Aktion für das vorliegende Thema des Feedbacks zwischen Kindern könnte zum Beispiel sein, die Kinder aktiv aufzufordern, sich gegenseitig Rückmeldungen zu ihren gemalten Bildern zu geben.

Phase 6: Beobachtung

Die Umsetzung der Aktionen sollte kontinuierlich beobachtet werden, damit es eine Grundlage für die spätere Reflexion gibt. Machen Sie zunächst spontane Notizen während des Geschehens und schreiben Sie später einen reflektierenden Kurzbericht, der strukturiert ist und die Situation genau analysiert.

Phase 7: Analyse und Reflexion der Beobachtungen

In dieser Phase ist es wichtig, dass die Aktionen und Antworten analysiert werden. Hier werden unsere Beobachtungen besprochen, daraus neue Handlungsmöglichkeiten für die Praxis abzuleiten. Die Schwerpunktfragen dieser Gespräche könnten sein:

  • Tun wir tatsächlich das, was wir tun wollen? Setzen wir das um, was wir uns vorgenommen haben?
  • Was ist passiert? Wann? Wer war beteiligt?
  • Wie haben die einzelnen Personen reagiert?
  • Warum haben die einzelnen Personen so reagiert?
  • Was zeichnet die Beziehungen zwischen den einzelnen Personen aus?
  • Was haben die einzelnen Personen daraus gezogen?
  • Gab es in der Situation Handlungsalternativen?
  • Haben die einzelnen Personen in der Vergangenheit etwas erlebt, das die gezeigten Reaktionen erklären kann?

Phase 8: Bewertung

Auf der Basis der Ergebnisse aus der Beobachtung und dem Reflexionsgespräch wird der Erfolg oder Nicht-Erfolg der Aktionen bewertet. Es wird diskutiert, ob es Situationen, Prozesse oder Verhaltensmuster gibt, die in der pädagogischen Praxis beibehalten werden oder aber geändert werden sollten.

Phase 9: Implementierung und neue Maßnahmen

Auf der Grundlage der Überlegungen aus der Analysephase können neue Maßnahmen implementiert werden: Welches Wissen über die Praxis habe ich jetzt? Welche Erfahrungen habe ich mit Action Learning als Methode gemacht? Was werde ich in der Zukunft ändern?

Fazit

Feedback kann als Dialoginstrument genutzt werden, um das problemlösende und gemeinsame Denken von Kindern zu fördern. Darüber hinaus können Kinder, die sich gegenseitig Feedback geben, das Selbstwertgefühl untereinander stärken. Durch konstruktives Feedback kann sich eine Person, ein Team oder eine auch eine ganze Einrichtung weiterentwickeln. Das „Kammerat-Feedback“ ist eine dialogische Methode, die die Beziehungen zwischen den Kindern positiv beeinflusst und sie bei der Entwicklung von sozialen Kompetenzen sowie Selbsteinschätzungsfähigkeiten unterstützt. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Pädagog/innen die Kinder bei diesen kommunikativ anspruchsvollen Prozessen unterstützen, sie aktiv begleiten und ihnen einen geschützten Rahmen dafür bieten.

Auf diese Weise haben Kinder die Möglichkeit, soziale Beziehungen in ihrem eigenen Tempo und in einer für sie sinnvollen Reihenfolge zu erwerben. Ein wichtiger Punkt ist, dass eine gute Feedback-Kultur nur dann entsteht, wenn sie auf Vertrauen aufbaut und sich auf Lernen und Fortschritt konzentriert. Außerdem muss sie auch in der gesamten Einrichtung, also auch im Team, gelebt werden. Dafür ist ein Vorgehen nach dem Aktionslernmodell empfehlenswert.

 

Literatur

Dweck, C. (2006): Du er hvad du tænker - Den nye mindset-teori om vejen til succes. København: Gyldendal Business.
Illeris, K. (2012): 49 tekster om læring. Frederiksberg: Samfundslitteratur. S. 127-136.
Nottingham, J. / Larsson, B. (2018): Udfordrende mindset. Frederikshavn: Dafolo.
Nottingham, J. / Nottingham, J. (2017): Styrk den tidlige læring. Frederikshavn: Dafolo.
Nottingham, J. (2014): Udfordrende læring. Frederikshavn: Dafolo.
Krogh og Smidt, S. / Krogh, S. (2014): Aktionslæring i pædagogisk praksis. Frederikshavn: Dafolo.

Autorin

Heidi Ingemann Jensen hat einen Bachelor in Pädagogik in Dänemark sowie ein Diplom in Management. Außerdem ist sie Supervisorin im Bereich Narration und hat 15 Jahre Erfahrung als Pädagogin und Einrichtungsleiterin (Krippe und Kindergarten).

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